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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Der K. Friedrich II. zu Jerusalem.

sogleich nach seiner Ankunft zu dem Grabe des Erlö-I-lshp.sers b°) und begab sich am Morgen des folgenden Tages, " ^des Sonntags Oculi, angethan mit kaiserlichem Schmucke,,s M«r,in die Kirche des heiligen Grabes, wo er die königlicheKrone sich aufsctzte"). Hierauf las der DeutschmeisterHermann von Salza am heiligen Grabe zuerst in deut-scher, dann in französischer Sprache eine Rede, in wel-cher zuerst das bisherige Betragen des Kaisers in Bezie-hung auf feine Kreuzfahrt, jedoch mit schonenden Acustc-rungen über das Verfahren des Papstes gerechtfertigt,dann die Absicht des Kaisers, Jerusalem wieder zu befe-stigen, und eine Aufforderung, dieses Werk durch Bey-steuern zu befördern, verkündigt wurde ^). Auch ließ der

go) Lopnledrnm vei viventsts io-vcrentcr visiravimris ranynam 6a-rdolicms Imperator. Schreiben dcSKaisers Friedrich in I.eldniüi Mair-ri-xa p. 247. (Vgl. Mattd. rarisl'. 357-)

8r) 8e^icnti stio Oominico XVIII.eZusäem mensis I^Iartii ooronam idixorkavimus ast. sonorem er ^loriamsnmmi re§is. Schreiben deS Kaisersa. a. O. Vgl. daS Schreiben deS Pa-triarchen Gerold bei) Rainaläos I. 0.h. iz. ^.soenstit Imperator, sagtMarinuS SanutuS (p. 2rz), leroso-lymam er positam eoronam snpermajirs altare Loelesiao 8epo1cdri ao-cipiens capiri kuo imposuit, nni-lins kraelari anr clericalis äi^nita-lis deirestimiono accexla, rreo so-lemnit.ite stivini okticii eelcdraur.Der Papst Gregor machte eS nochaußerdem dem Kaiser zum Vorwmfe.-daß er: e^ressns ad ecolesia in. 00-mil.rnr sarellirnm suornm sine omnipersona ceelcsiastica portavic ooro-VI. Band.

nam ns^no scl palatirim dospitalig.IVIanN. I-aris x. gSi. „Viele ricthcndem Kaiser, er falle nach so ruhmvol-ler Lösung deS Gelübdes, welchesihm den Bann zugezogcn habe, Got-tesdienst vor sich halten lassen: anderehingegen, denen, wie der trefflicheDeutschmeister Hermann von Sal-za erzählt (in einem ungedrucktcriSchreiben, welches in den l'-egestigOrcgortt IX. sich findet), das Wohlund die Erhebung deS Kaisers undder Kirche glclchmässtg am Herzenlag, widersprachen jenem Vorschläge,weil er keinem von beyden Vortheilzu bringen schien. Friedrich gab nachund wohnte am folgenden Tage demGottesdienste nicht bei), später ginger jedoch, seines Rechtes gewiss, scuer-lich in die Kirche, nahm die Kronevom Altar und setzte sie selbst aufsein Haupt." Fr. v. Raumer, Ecsch.der Hohe»st. III. S- 442.

«2) (>nc, lecke, (nach der Krönung)Magister ^.Icmannornm surrexit er

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