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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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496 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XIV.

wurden durch seine Vertraulichkeit mit den Saracenen zunoch heftigem: Zorne gereizt. Die geringen Pilger be-trachteten es zwar als eine große Wohlthat, daß es ihnenvergönnt wurde, die heilige Stadt, das Ziel ihrer Wün-sche, zu schauen^); die Geistlichkeit aber erneute dieVerfolgung des Kaisers mit steigender Erbitterung, weiler wider das Verbot des Patriarchen Gerold die Wall-fahrt zu dem heiligen Grabe unternommen hatte. Andemselben Tage, an welchem Friedrich nach Jerusalemkam, erschien auch daselbst der Erzbischof von Cäsarea undsprach im Namen des Patriarchen von Jerusalem dasJnterdict über die ganze Stadt und insbesondere überdas heilige Grab ^). Daher feyerte kein Priester, solange der Kaiser Friedrich in der heiligen Stadt sichbefand, daselbst die Messe; und nur Walter, ein Do-minicaner aus England, welchem der Papst das Prc-digtamt in dem Heere der Pilger übertragen hatte, hieltin einer außerhalb der Mauern von Jerusalem gelegenenKirche den Gottesdienst^). Friedrich wallfahrtete jedoch

xnlns, yn.iDn .3 xer HI3.n1 xseein 11 -ouir Ire lidere sexulolirnin Do-mini, ipsani xaoem xraranter aoei-xielrruir er Inrpor 3 torem inäe in«i§ni-liealianr. ^.Ideriei Oliron. riä a.1229. x>. 6ZZ. Vgl. die AeußerungDeS Patriarchen Gerold oben S. 487.

7Z) RieliLrä. äe 6. Qerni. x. roiZ.

79) IVlLttli. r?3v. 3. 1229. 7». ZZI.

Der lm Texte mitgecheilten Nachrichtläßt Matthäus PartS Folgendes vor«angehen: In§ve 85 U 8 esr iKirnr, nräixirnus, smolain eivilateni Hiern-saleni exercirus Qlirisrianns» er I?a-rriiireliL ouw. Dinsooxis siiHra^-meis

mnnäil1o3vir remxlnni Domini ereecleLiam sancti Le^nlcliri L3nor3e-

gung geschah ohne Zweifel erst nach-dem der Kaiser daS heilige Land ver-lassen hatte. Daß Der Tempel deSHerrn nicht wieder geweiht werdenkonnte, versteht sich von selbst, da erden Muselmännern verblieb. Vgl.unten Kap. xv. Anm. 2r.