494 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XIV.
-^-Ibr-lich mit seinem muselmännischen Begleiter neben dem Tem-pel des Herrn, welcher zu großem Verdruss« der Christeneine muselmännische Moschee blieb. Der Kadi war vondem Sultan Kamel beauftragt worden, jede Beleidigung,welche schwärmerische Muselmänner gegen den Kaiser oderdessen christliche Begleiter sich erlauben könnten, und über-haupt alles, was den Kreuzfahrern einen Anstoß gebenmochte, auf das sorgfältigste zu verhüten; und Friedrichbemühte sich dagegen, den Saraccnen auch während seinesAufenthaltes in der heiligen Stadt cs zu beweisen, daßer den leidenschaftlichen Haß vieler von seinen Glaubens-genossen gegen die Bekenner des Islams nicht theilte.Einer der Rufer, welche von den Thürmcn der großenMoschee, in deren Nähe der Kaiser wohnte, die Stundendes Gebets verkündigten, begleitete, weil der Kadi Schems-eddin vergessen hatte, die geeigneten Befehle zu erthcilen,seinen gewöhnlichen Ruf mit der Absingung einiger gegendie Christen gerichteten Verse des Korans "»); was denKadi bewog, nicht nur jenem Rufer einen strengen Ver-weis zu erthcilen, sondern überhaupt die laute Verkün-digung der Stunden des Gebets für die Zeit, welche derKaiser in Jerusalem verweilen würde, zu untersagen. AlsFriedrich es bemerkte, daß die Rufer ihr Amt nicht ver-walteten, sso fragte er den Kadi nach der Ursache; und alsdieser es nicht verhehlte, daß er aus Rücksicht für denKaiser die laute Verkündigung des Gebets untersagt hätte,so antwortete Friedrich: „Es ist unrecht, daß ihr ausRücksicht für mich unterlaßt, was eure Pflicht, euer Ge-setz und eure Religion von euch fordern. Kämet ihr mit
7p Unter andern des VerseS: „Wie der Maria? " Bericht des Priesterswäre eö möglich, dast Evtl zum der Moschee deü Omar in der Chro-Sobne gcbabr üüttc Jcsum, den Solin uik des Iafei dev Ue-iuaust i>. 4zr.