Folgen des Friedens.
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und von ihm den Beytritt zu dem Frieden forderten,erklärt hatte, baß er die von seinen Oheimen gemachtenBewilligungen niemals anerkennen würde; denn so esdem Sultan Kamel und seinem Bruder Aschraf nicht ge-lungen wäre, ihren Neffen zu unterdrücken, so wären allevon ihnen gemachten Abtretungen eitel gewesen. Auchmag es sehr wahr seyn, was Gerold behauptet, daß derFricdensschluß nur von dem Deutschmeister und den deut-schen Pilgern sey gebilligt worden. ,,Der Kaiser berief,"schrieb Gerold an den Papst, „endlich seine Deutschen,welche keinen andern Wunsch hatten, als nach dem heili-gen Grabe zu wallfahrten, rühmte die trefflichen Dienste,welche sie ihm geleistet hätten, und erklärte, daß er, wennauch alle andere dem Friedensschlüsse widersprächen, mitihrer Zustimmung sich begnügen würde. Hierauf forderteer die Deutschen auf, einen Freudcngesaug anzustimmen,und nur dieses Volk erhob den Gesang und erleuchteteseine Häuser, während alle andere das, was geschah, füreine Thorheit achteten und den Betrug, welcher von demKaiser geübt wurde, klar durchschauten."
Der Zorn des Patriarchen wurde noch heftiger, alser von den Bedingungen des Friedens nähere Kunde er-hielt. Der Kaiser ließ, nachdem Jerusalem seinem Stell-vertreter war übergeben worden, an den Patriarchendurch den Deutschmeister Hermann von Salza die Auffor-derung ergehen, bcy dem Heere der Pilger sich einzufindcnund mit demselben in die heilige Stadt Jerusalem einzu-ziehen; und der Deutschmeister schrieb gleichzeitig anmehrere Vertraute des Patriarchen Briefe, in welchen ersie bat, daß sie den Patriarchen bewegen möchten, der kai-serlichen Aufforderung Folge zu leisten. „Wir aber be-dachten," schrieb Gerold an den Papst, „baß der Kaiser
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