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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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484
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H.Cbr.

484 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XIV.

gesandt hatte, und daß die Christen, welche diesen Sara-cenen zu dem Lager seiner Glaubensgenossen geleitet hät-ten, von den Ungläubigen wären ausgeplündcrt wordenund mit Mühe ihr Leben gerettet hätten. Sie erhobendie Anklage, daß der Kaiser von dem Sultan sich eineSchaar von Saracenen zum Schutze des christlichen Heerserbeten hätte und auf seine Kosten unterhielte; daß ersaracenische Sitten und Kleidung angenommen hätte undden schändlichsten Ausschweifungen mit den Sängerinnenoder Tänzerinnen und Gauklern, welche ihm von demSultan wären geschenkt worden, sich preisgäbe"). DieseVorwürfe mögen auf wahren Thatsachen beruhen; denndaß Friedrich während seiner Kreuzfahrt gegen die Sa-racenen sich gefälliger bewies, als es nach der Ansicht derdamaligen Zeit Der Würde eines christlichen und mit demheiligen Kreuze bezcichneten Fürsten angemessen war, gehtallerdings aus den Nachrichten hervor, welche wir obenmitgetheilt haben. Der Zorn des Patriarchen Geroldüber den Frieden, welchen der Kaiser geschlossen hatte,ging aber nicht ausschließlich hervor aus einem edlen Un-willen über die verrathene Ehre der Christenheit, sondernauch noch aus andern Gründen.

Nachdem Friedrich seine Unterhandlungen mit denSaracenen lange sehr geheim gehalten hatte, berief erendlich im Februar"), nicht lange vor dem Abschlüsseseines Friedens, vier syrische Barone zu sich und eröffnete

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vixiliis, potarionidns et inänmen-ris er omni more Larracenioo se §e-redar. liainalä. 1. o. §. 5.

63) Dominica 8eprua§eLimae (n.Fe-bruar). Schreiben des Patriarchenan Den Papst bet) Nainalä. 1. o. tz. 6.