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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Folgen des Friedens.

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wurden nur wenige und unbedeutende Ortschaften in Pa-lästina den Christen von den Saracenen wirklich überliefert.

Sobald es bekannt wurde, daß Friedrich mit demSultan von Aegypten einen Frieden geschlossen hatte, sogcriethen alle diejenigen, welche in Syrien dem Papsteanhingen, vornehmlich der Patriarch Gerold von Jerusa-lem, in großen Zorn. Sie hatten schon längere Zeit mitgroßem Unwillen den an Lebhaftigkeit immer zunehmen-den Verkehr des Kaisers mit den Saracenen beobachtet,allen seiner Ehre nachtheiligen Gerüchten, welche darübersich verbreiteten, Glauben beygemesscn und jede Gelegen-heit begierig ergriffen, den Kaiser als einen leichtsinnigenund unchristlichcn Mann darzustellen. Sie beschuldigtenihn, daß er die Ehre der Christenheit verriethe, sich selbstbcy den Saracenen durch seine Feigheit verächtlich machte,durch seinen Notarius dem Sultan von Damaskus seinenHelm, Panzer und Degen übersandt hätte mit dem Ver-sprechen, niemals sich wider den Sultan bewaffnen zuwollen, und die Gesangennehmung und Erwürgung derchristlichen Pilger durch die Saracenen gleichgültig dul-dete^). Sic behaupteten, daß der Kaiser einen Sara-cenen, welcher in die Gefangenschaft der Christen gefallenwäre, mit schönen Kleidern geschmückt dem Sultan zurück-

wortete der Kaiser, dag er die Sachein genauere Berathung ziehen würde.Weiter war von der Befestigung vonJerusalem nicht die Rede, il-nualä.ast a. I22g. tz. ig. 14. MatthauS Pa-ris erzählt zwar ast a. 122g. x. gLL),dag nicht nur die Wiederherstellungder Mauern von Jerusalem und an-deren Städten und Burgen des Kö-nigreichs sofort mit großer Lhätigkcitangefcingen worden scg; seine Erzäh-

lung flog aber sicherlich nicht aus ei-ner glaubhaften Quelle.

So) Nach der Behauptung des Pa-triarchen wurden seit der Ankunftdes Kaisers bis zum Friedensschlüssemehr als fünfhundert Pilger von denSaracenen gefangen genommen odergetödtet, und die Saracenen verlorenkaum zehn Mann. lUnnatct. l. a.§. 4 -

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t. §br.