Fkicdkich 11. in Syrie n.
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Kamel sich zu verbinden 2°). Um so mehr würde cin^^ernsthafter Angriff der Kreuzfahrer ein allgemeines Vünd-niß der saraccnischen Fürsten zur Folge gehabt haben.
Friedrich suchte indeß die Zuneigung der Pilger,welche ihren Aufenthalt in Syrien verlängerten, dadurchzu gewinnen, daß er den von ihnen im Herbste des Jahrs1227 entworfenen Plan, nach welchem zuerst die Wieder-herstellung einiger zerstörten syrischen Städte, und nachder Beendigung dieser Arbeit die Eroberung von Jerusa-lem unternommen werden sollte, als sehr zweckmäßig bil-ligte^), selbst die Ausführung dieses Plans übernahm
eli) Nach der Erzählung deS CbnAlathir schrieb der Sultan Kamel anseinen Bruder Aschraf, als dieser sichnicht entschließen wollte/ zur Thei-lung des Reichs von Damascus dieHand zu bieten, folgenden Brief:„Ich war gekommen, um wider dieChristen zu streiten, fand aber daSLand wehrlos, und die Franken hat-ten eben die von uns zerstörte StadtSidon wieder hergestellt. Du weißt,daß unser Oheim Saladin durch dieEroberung von Jerusalem einen glor-reichen Namen sich erworben hat.Wenn die Franken der heilige» Stadtsich wieder bemächtigt hätten, so würdesolches ewige Schande über uns ge-bracht und unser Andenken bcy unscrnNachkommen entehrt haben; undwenn wir des Ruhms, welchen unserObcim sich gestiftet hat, uns unwür-dig gemacht hätten, in welcher Ach-tung würden wir dann bey Gott undden Menschen stehen? Auch würdendie Franken nicht mit der Eroberungvon Jerusalem sich begnügt, sondernnach Mehreren, getrachtet haben. Daseht, nachdem du nach Syrien ge-vi. Baud.
kommen bist, meine Anwesenheit über-flüssig seyn würde: so kehre ich nachAegypten zurück und überlasse dir dieWcrthcidigung des Landes. Fern seyes von mir, wider meinen BruderKrieg zu führen!" Dieser Briefwirkte; Aschraf, da er besorgte, daßihm allein der Krieg wider den Kai-ser Friedrich zur Last fallen möchte,gab die Sache seines Neffen Davidauf, gewährte die Wünsche seinesBruders Kamel, indem er ihm Jerursalcm und alle andere von ihm ein-genommene Städte überließ, und ver-einigte sich mit ihm zur Lheilung desReichs von DamaScus; worauf disBrüder beschlossen, daß Kamel inPalästina bleiben und dem KaiserFriedrich widerstehen, und Aschraf dieBelagerung von Oamascus überneh-men sollte. Ilelnanst i>. 42g.
27) Imperator, MIM etalnm t'cr-rao Sanokae cognor'issct, approba-vit plurimum percgrinorum xroxo-silmn. Matt!,. I-aris p. ZAI. DieseBilligung drückt auch der Kaiser indem Schreiben aus, in welchem erdem Könige von England und anderen
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