Friedrich II. in Syrien. 4 (>l
machten"). Unter solchen Verhältnissen, da allgemeine ^Unzufriedenheit und gegenseitiges Mißtrauen im heiligenLande herrschten, hatten auch die Pilger der Meerfahrtdes Jahrs 1227, welche in Syrien zurückgeblieben waren,ungeachtet ihres guten Willens sehr Weniges zu Standegebracht. Die englischen und deutschen Pilger zogen imNovember 1227 zuerst nach Sidon; und da die Wieder-herstellung dieser Stadt ihnen ein allzuschwieriges Unter-nehmen zu seyn schien, so beschränkten sie sich auf dieErbauung einer Burg auf einer am Eingänge des Hafensliegenden Insel und vollbrachten dieses Werk um Mit-fasten des Jahrs 1223'"). Hierauf erbauten die deut,schen Pilger eine neue Burg, welche sie Chateau Francnannten "); und während des Sommers wurde die be-schlossene Wiederherstellung der Burg von Cäsarea ausge-führt"). Durch diese Arbeiten glaubten aber auch jenePilger ihrem Gelübde vollkommen genügt zu haben; undobgleich der Kaiser Friedrich keine Bitten und Verheißun-gen sparte, um sie zur Verlängerung ihres Aufenthaltesim heiligen Lande zu bewegen: so kehrten die meisten der-selben dennoch bald nach seiner Ankunft zurück in ihreHeimath
Dagegen hatten die Verhältnisse der saraccnischenFürsten unter einander in der Zeit, in welcher Friedrich
IZ) Brief dos Papstes Gregor anden Cardinal NomanuS bcy Mat-thäus PariS i>. S 4 S-14) Hugo Plagon p. 6gg. Marin.San. i>. 2,1. Auch Abulfeda l^nn.inosi. aä a. 625. 1 . IV. p. z/,8 ) er-wähnt der WieLcrerbauung von Si-don , schreibt sie aber dem KaiserFriedrich zu und behauptet, daü da-mals der Kaiser jene Stadt, deren
Besitz biS zu dieser Zeit unter denChristen und Muselmännern getheiitgewesen war, ganz für sich nahm.iZ) Hugo Plagon a. a. O.iü) Hugo Plagon a. a. O. Mar.San. x. 211. 2 , 2 .
17) Mar. Sa». i>. 2i2. Ueotc enim,setzt Sanuto hinzu, ixsins conlcm-nitnr Imperium, gni suporioris sninotnir osiservaro mansiatum.
. Cbr., 228 .