456 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XIV.
ist, mir die Einkünfte des Königreichs Cypcrn zurückgebest,welche du seit dem Tode des Königs Hugo wahrend zehnJahre an dich genommen hast Als der Reichsver-weser diese Rede nicht sogleich beantwortete, so legte derKaiser die Hand an sein Haupt und schwur bcy seinerkaiserlichen Krone, daß er fest entschlossen wäre, diese An-sprüche geltend zu machen, es möchte kosten, was es wollte,und daß der Rcichsverwcser, wenn er seinem kaiserlichenWillen nicht sich fügen wollte, der Gefangenschaft ge-wärtig zu seyn hätte. Nach dieser Drohung erhob sichJohann von Jbclin und crwiederle: ,,Die Stadt undBurg Verytus verdanke ich einer Schenkung meinerSchwester Isabelle und ihres Gemahls, des Königs Amal-rich, welche mir die von den beyden geistlichen Ritterordenund den Baronen des Königreichs Jerusalem früher ver-nachlässigte und gänzlich verfallene Stadt als Entschädigungfür das Amt des Connetable in dem Zustande überließen,in welchem sie den Saracenen wieder war entrissen worden,worauf ich diese Stadt zur Ehre der Christenheit mit demAufwands von großen Kosten und mit vieler Arbeit wiedererbaut und bis zu diesem Tage mit meinem Schwerte be-hauptet habe, so daß sie mir mit allem Rechte gehört.
81 Martnus SanutuS führt (p.212)nicht den Grund an, aus welchemder Kaiser die Vormundschaft vonCypern in Anspruch nahm, ob alsVerwandter LeS jungen Königs Hein-rich, welcher der Vetter seiner ver-storbenen Gemahlin Jolanthe (Sohnder Alix, der Halbschwester der MariaJolanthe und Tochter des GrafenHeinrich) war, oder als König vonJerusalem. Sehr gehässig drückt sichder Patriarch Gerold in seinemSchreiben bei, Matthäus Paris (sck
s, 1229. x, Z^g) über diese cyprischcnAngelegenheiten also aus: riimo(Iinxeraror) in veniens iiu-
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sinne negorii l'crrae 8-rnotae fecersrevnveniie, ininns enrialirer aexilack snnin prsnckinin inviratos; xost-
gne i'er violentisnr er tranclem re-gnrun xenirus ocoixavik.