Chr.
,227.
444 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XIII.
folgen würde, in ihre Heimath zurückgekehrt ^'), und nuretwa achthundert Ritter zurückgeblieben; und auch dieseskleine Häuflein erklärte, unter keiner andern Bedingungim heiligen Lande länger verweilen zu wollen, als wennden Saraccnen der Waffenstillstand ohne Säumniß aufge-kündigt würde; eine solche gefährliche Maßregel schien aberdenen, welche damals an der Spitze der Verwaltung desKönigreichs Jerusalem standen, nicht an der Zeit zu sey».Nur mit Mühe wurden diese Ritter endlich dadurch, daßder Herzog von Limburg im Namen des Kaisers den Be-fehl über die ganze in Syrien vorhandene bewaffneteMacht übernahm, bewogen, ihren Aufenthalt im Landejenscit des Meers zu verlängern. Auch der Herzog, nach-dem er mit den Großmeistern der drey Ritterorden Rathgepflogen hatte, drang auf die Aufkündigung des Waf-fenstillstandes; es wurde aber ihm und denen, welche ihmgerathen hatten, diese Forderung zu machen, erklärt, daßes nicht nur gefährlich, sondern auch ungebührlich wäre,den beschworenen Frieden zu brechen. Worauf der Her-zog crwiederte, daß der Papst gewiß nicht die Kreuzfahrer,welche eS unterlassen würden, im August dieses Jahrs ihrGelübde zu vollbringen, mit dem Banne bedroht habenwürde, wenn es sein Wille wäre, den Frieden mit denSaraccnen noch länger bestehen zu lassen, und daß die imgelobten Lande anwesenden Pilger nicht gesonnen wären,daselbst zu verharren, wenn sie gezwungen würden, müßigzu bleiben. Andere bemerkten, daß die Zeit für die Er-
§1) IVlzgis in Nomine -jnain in Tausend abendländischen KreuzfaluDeo conlliieincs > wurde in dem rern ln Sliricn lm I. d. H. Ü24Schreiben des Patriarchen und der (Ehr. 1:27) erwähnt auch Ebn FcrailiPilaer hinzugefügt. Matiii. IDri, bei, Michaud S. 776.l>. zzg. Der Ankunft von vierzig