DeS K. Friedrich Rechtfertigung. 437
den letzten ägyptischen Krcuzzug, indem er die von ihm^'E'zur Behauptung von Damictte gemachten Anstrengungenschilderte, die Schuld des Verlustes dieser Stadt demvoreiligen Zuge des Legaten Pclagius in das Innere vonAegypten mit Recht beymaß und fcyerlich versicherte, daßer den Umtausch von Damictte gegen die Zurückgabe desKönigreichs Jerusalem als ein sehr wünschenswerthes Er-eigniß betrachtet haben würde, und cs ihm also nicht inden Sinn hatte kommen können, einen solchen Umtauschdurch kaiserliche Briefe zu untersagen. Der Kaiser er»wähnte hierauf, als Beweise seiner redlichen Absicht, denbeklagcnswerthen Verlust von Damictte zu ersetzen, devUnterhandlungen zu Vcroli, Ferentino und San Germano,so wie der reichlichen Unterstützungen an Geld, welche erdem Landgrafen von Thüringen und Markgrafen von Mel»ßen, so wie dem Herzoge von Limburg und andern Für-sten gewährt hatte, uM sie zur Annahme des Kreuzes zubewegen. Er behauptete, daß er, um den Landgrafenvon Thüringen zur Kreuzfahrt zu vermögen, zu Gunstendesselben die Ansprüche des Reichs auf die Mark Meißen,ein Land von mehr als zwanzig Tausend Mark SilbersEinkünfte, zum Opfer gebracht hätte; er versicherte ferner,daß er den Großmeister des deutschen Ordens über dieAlpen gesandt hätte, mit dem Aufträge, tüchtige Ritterzu werben und denselben im Namen des Kaisers ansehn-lichen Sold zu bieten; daß er nicht nur durch die Ver-mittelung des Großmeisters siebenhundert Ritter für denDienst des heiligen Landes gewonnen, sondern auch Schiff-baumeister und eine große Zahl von Arbeitern angcstellthatte, um in verschiedenen Seestädten seines Reichs Schiffezu erbauen, und daß nur durch die Krankheiten oder denTod von achthundert dieser Arbeiter die Vollendung eines