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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Päpstliche Anklage.

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andere Städte des heiligen Landes gehindert, die Unter-stützung des christlichen Heers, von welchem jene ägypti-sche Stadt erobert worden, zu der rechten Zeit versäumtund, indem ihm die Schuld des Verlustes von Damicttebeyzumesscn wäre, die Christenheit um die verdientenFrüchte gewaltiger Anstrengungen und unermeßlicher Auf-opferung von Gut und Blut auf eine eben so leichtsinnigeals beklagenswerthe Weife gebracht hätte. Auf diese Kla-gen ließ Gregor die Ermahnung folgen, für die Hülfedes heiligen Landes um so thätigcr wirksam zu scyn,je dringender die Noth desselben wäre; indem er ver-sprach, daß er von seiner Seite dieser wichtigen Angele-genheit fernerhin seine ganze Kraft widmen und mit demDeystande Gottes nach Männern sich umsehen würde,welche fähig waren, mit reinem Herzen und unbeflecktenHänden das christliche Heer zu ersprießlichen Unterneh-mungen anzuführen. Indem Gregor die Benachrichtigunghinzufügte, daß er wider seinen Willen sich gezwungengesehen hätte, den Kaiser wegen unterlassener Erfüllungdes Vertrags von San Germano, sowohl in Hinsicht desdem heiligen Lande zugesagten Beystandes, als der ver-sprochenen Geldzahlungen, mit dem Banne zu belegen,und den Prälaten befahl, denselben in ihren Sprengel»zu verkündigen und zu vollziehen, sprach er die Hoffnungaus, daß der Kaiser mit göttlicher Hülfe zur Erkenntnißseines Unrechts gelangen, vermittelst gebührender Gcnug-thuung die wahren Mittel seines Heils sich erwirken undhärtern Maßregeln zuvorkommen würde. Dieses päpst-liche Schreiben, welches am io. Oktober 1227 erlassenwurde, schloß sich mit den milden Worten:Wir trach-ten nur nach dem Heile des Kaisers in dem Herrn undnicht nach dem Verderben eines Mannes, welchen wir

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vi. Band.