Streitigkeiten in Syrien.
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ihrer Pilgerfahrt eben so zu beziehen, als ob sie anwesendwären und ihren Dienst versähen, ja sogar dieselben ver-pachten oder ihren Gläubigern verpfänden zu dürfenUm eben diese Zeit meldete ein Brief des Erzbischofsvon Drontheim, daß ein reicher norwegischer Fürst bereitwäre mit einer großen Zahl von Kreuzfahrern nach demgelobten Lande zu wallfahrten, und allen denen, welchegeneigt wären, ihn zu begleiten, unentgeltliche Meerfahrtanböte; worauf Honorius, indem er sein Wohlgefallenan solchem Beweise christlicher Gesinnung bezeugte, denErzbischof beauftragte, in seinem Sprengel das Wort desheiligen Kreuzes fleißig predigen zu lassen*").
Während solcher rastlosen Bemühungen für die Be-frcyung des heiligen Grabes wurde Honorius betrübtdurch die Nachricht von Mißhclligkeiten und heftigenStreitigkeiten, welche zu dieser Zeit das christliche Landvon Syrien verwirrten. Außer andern Veranlassungenzur Uneinigkeit von geringerem Belange, an welchen eswährend des damaligen Friedens mit den Ungläubigen,wie gewöhnlich, in jenem Lande nicht fehlte *"), wurden
HO) Ilain.ilti. aü a. 1226. h. §4.m) Brief des Papstes Honoriusan den Erzbischof von Drontheim(leiäiosia) vom 4. Novemb. I22Ü bei)Rainald, a. a. S.
1 , 2 ) Im Jahre 1222 z. B. übten dieTempelherren gegen die deutschenRitter deshalb Feindseligkeiten, weildie letzter» eben so wie die Ritter dcSTempels weihe Mäntel trugen. Sivos, schrieb Honorius damals an die
uea apostaliaa uoo imporialis revc-reirlia coliibct, coliilwro kaltemOmnium >4 arulivntinm »ubsilnnLtio
vos Scherer, guibus viüctur, eianre.-r rcvcra, ricliciilum vos iiuli^noscrre alias a vobüs album ^ortaronuinrellum, i-raeserkim 3 vcsrro lia-Nilu eia Sistiuotum sizuaaula s,,e-alali, ut rimcri non xossit, uaguis uuius oräinis sratrcs orüi-nis esse alrcriu» arbilreiiir. Ilai-ualü. -ist a. 1232. In einem Kam-pfe der Pisaner und Genueser zu Pw-lcmais, welcher ebenfalls im Jahr«i232 Statt fand, und von welchemder Schreiber Marchesmus in derFortsetzung von LLÜäri aunsle, 6e-riuousv« (iVluiarori V. VI. p. 4W)