Streit des Kais. Friedrich mit d. K. Johann v. Jcrns. 405
und der Landschaften Rieti und Sabinia "). So sehr ^,2Honorius es mißbilligte, daß der König Johann seinerKrone war beraubt worden, so forderte er doch nicht,daß Friedrich des Titels eines Königs von Jerusalem,welchem er großen Wcrrh beylegte, sich wieder enkaußernsollte; und da der König Johann das Königreich Jcrusarlem nur der Ehe mir seiner verstorbenen Gemahlin Maria,der Tochter des Königs Aimcrich, verdankte, so konnteFriedrich seine Ansprüche auf jenes Reich durch das Bey-spiel des Königs Veit von Lusignan begründen. Denndieser König war gezwungen worden, der Krone von Je-rusalem, welche er als Gemahl der Sibylla, Schwesterdes Königs Balduin des Vierten, getragen hakte, zu ent-sagen, als nach dem Tode seiner Gattin die jüngereSchwester des Königs Balduin des Vierten zuerst mit demMarkgrafen Conrad von Tyrns und später mit dem Gra-fen Heinrich von Champagne vermählt wurdeImgelobten Lande fand daher auch die Anerkennung des Kai-sers Friedrich als König von Jerusalem keine Schwierig-keit, als noch im Laufe des Jahrs 1226 der Erzbischofvon Amalphi mit zwcn Grafen und dreihundert sicilischcnRittern nach Ptolemais kam, um im Namen des Kaisersvon den Ueberblcibseln des Königreichs Jerusalem Besitzzu nehmen; und eben diese Ritterschaft befestigte währendihres Aufenthalts in Syrien die Burg Montfort
gy) I,i axosiolc, sagt Hugo Plagonkl', ügk), vonuunla »u roi sa Icire uZarcter cl vivve 0es reu,es.
ioc>) Eesch. der Krcuizüge Buch V.S. 307. gyz.
ivl) i>Iariui Sauiili Sccrcia Ilcle-liiuu crrivis t-.il>. III. kiirs II. cr. 10.
L'. IN. Richard von St. Germano
sagt (i'. 12 - 0 ) nur kurz: Imiieraiar
veiiiiui uuuieiiiiii uiililuui stiii^irII Ir III niare. Die Befestigung derBnrg Montfort, welche in der Nälievon PtolcmaiS lag und vielleicht dievon dibitlfeda (/».UII. luii.^leiii. 1'. V.
) crwälintc Burg Äorain ist,geschah nach Marinus SanutuS im