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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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390 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VII. Kap. XII.

I. Cbr.1224.

Gehör- Dagegen entschloß sich der Markgraf Wilhelmvon Montferrat, der Bruder des aus seinem Reiche vcr-triebenen Königs Demetrius von Thessalien, mit denKreuzfahrern, welche ihm sich angeschlossen hatten, nachRomanien sich zu begeben und seinen Bruder wieder inden Besitz des verlorenen Throns zu setzen; und Honoriusgewahrte ihm nicht nur die Erlaubniß, auf solche Weisedie gelobte Mecrfahrt zu vollbringen, sondern beförderteauch die Unternehmung des Markgrafen durch Briefe, inwelchen er den Fürsten und Bischöfen der damals vonden Lateinern beherrschten Lander des griechischen Kaiser-thums es zur Pflicht machte, dem Markgrafen Wilhelmin der Wicdcrerobernng des Königreichs Thessalien jedenmöglichen Beystand zu leisten"). Auch wurde der Bi-schof Nikolaus von Rhegium von Honorius beauftragt,als päpstlicher Legat den Markgrafen auf diessv Heerfahrtzu begleiten"). Wilhelm von Montferrat begab sichzwar schon im Herbste des Jahrs 1224 mit einer beträcht-lichen Fahl auserlesener Ritter und Fußkncchte nach Brun-dusium, um dort sich einzuschiffen, war aber genöthigt,sowohl wegen der Nahe des Winters, als wegen Mangelsan Geld seine Meerfahrt zu verschieben, und kam erst imFrühlinge des Jahrs 1225 nach Romanien"), wo er,ohne Thessalien wieder erobert zu haben, im Septemberdesselben Jahres eines natürlichen Todes starb ").

Ü4) Schreibe» des Papstes Hono-rius an die Bischöfe und übrigeGeistlichkeit in Romanien und Grie-chenland vom 28. November >2:4 beyRalnaldus n. 1224. h. 24. sz. An-derer ähnlicher päpstlicher Schreibenan die Fürsten von Alben, Achaja,Negroponr und andere erwähnt Rai-naldus ebendaselbst §..

6z) Idaiualst. a. 1224. §i. 26

66 ) kipier. Ilonorii RginaläumI. 0. h. 24. Vgl. OnoLnge Iristoirecio Lonstanttnople sous les Lmpe-rcnrs kr»n<-ris x. gz,

67 ) 7Vick>ara. ste Le. vermano.d>. 9Sl!.