380 Geschichte der Krcnzzsge. Buch VII. Kap. XII.
^ 24 *'den Königen von Frankreich und England zu bewirken,für dieses Friedcnsgcschäft einen eigenen Legaten zu denKönigen von Frankreich und England zu senden, unddurch die Versöhnung dieser beyden mächtigen Könige einwichtiges Hindcrniß der allgemeinen Bewaffnung der Chri-sten für das heilige Land zu entfernen; er rleth ferner,die Meynung zu zerstören, als ob den englischen Baronen,welche das Kreuz genommen 'hätten, von dem apostoli-schen Stuhle die Verbindlichkeit, ihr Gelübde zu vollbrin-gen, erlassen worden sey; und nicht minder legte er esdem Papste als hochwichtige Angelegenheiten an das Herz,.anstatt der bisherigen Kreuzprediger, welche wegen ihresniedrigen Standes und des Mangels der Bevollmächti-gung, den Ablaß zu erthcilen, von dem Volke gering ge-schätzt würden, angesehenen Geistlichen die Verkündigungdes Kreuzes zu übertragen, und den König Johann vonJerusalem, welcher nach seinem eigenen Zeugnisse bisherdurch d>« angeführten Mißverhältnisse in seinen Bemü-hungen für das heilige Land sehr gehindert worden sey,zur Verlängerung seines der Sache des Kreuzes nützlichenAufenthalts im Abendlande zu ermuntern. Endlich zeigteder Kaiser dem Papste an, daß er, in der ernstlichen Ab-sicht, die zugesagte und beschworene Vermählung mit desKönigs Johann von Jerusalem Tochter zu vollziehen, denBischof Jakob von Patti, seinen vertrauten Rath, mit derbevorstehenden Meerfahrt im Märzmonate als seinen Bot-schafter nach Ptolemais senden werde, um die Einwilli-gung der Braut einzuholen ").
4Z) Brief des Kaisers Friedrich an Jndietion (1224), bei) RainalduS aäden Papst Honorius, geschrieben zu r. 1LL4. h. 4 —»r.katana mn 5 . März der zwölften