376 Geschichte der Kecuzzügc. Buch VII. Kap. XII.
^2^'triarche» von der unglücklichen Lage der Gläubigen inAegypccn das Gcmüth des Papstes mit Traurigkeit er-füllte: so wurde doch Honorins durch den übrigen Inhaltdieses Schreibens zu der Hoffnung berechtigt, daß einmit Vorsicht und hinlänglicher Anstrengung unternomme-ner neuer Kreuzzug die Schmach der letzten ägyptischenHeerfahrt würde tilgen können. In dieser Hoffnung er-ließ er Schreiben an den Landgrafen Ludwig von Thü-ringen, den Dogen und das Volk von Venedig, denHerzog Leopold von Ocstreich und an viele Erzbischöfeund Bischöfe, um Eifer für die Sache des Kreuzes bcyihnen zu erwecken. Er gebot den Prälaten der Kircheinsbesondere, in ihren Sprengel« die bevorstehende Kreuz-fahrt zu verkündigen, und die Geistlichen nicht minderals die Layen zur Entrichtung der ihnen aufgelegtenSteuer für die Hülfe des heiligen Landes anzuhalten").Auch ließ Honorius überall durch von ihm ausgcsandtePrediger das Volk zur Annahme des Kreuzes ermahnenund allen Gläubigen kund machen, daß der Kaiser Fried-rich der Heerführer der großen Kreuzfahrt scyn würde,welche im Jahre 1225 am Feste St. Johannis des Täu-fers würde begonnen werden ").
tione Lnuuenro Domino, boilioerßaleae er riaves, tzULntasenuHnoFuerink, xer Humen Rasoeri inrienrer aä viliam, HULO kim esr ln in-kula llnminis, ynas voeatnr D0I12,idi sxxlicenr er sie Domino oonee-äenro liadednnr rotam rcrram ^.e»x^xri sine xeräirione. Dlumen Ras-oeri esr xrolunäum er larum eräiora insnla xlena. omnidn .3 doni?,sienc lator xraesenrium liäells erLamiliaris nosrer poterir Vodi8 nar-rare L co^novimus cum i>ruäentem
er äiserernm enper Iroo er 0^ Iiano02 U 52 M Voiiis enm misimus. Rai-naläns 1. 0. tz. 10. ES ist merkwür-dig, daß der Patriarch nicht ausdrück-lich räth, Alexandrien zu erobern.
4 1) Rainaläi ann. eoeles. 1 . o. H. g.
42) Oocietr. Pflon. annales all a.rs2Z. i>. 592. Ullter andern wurdender Bischof von Noschild, mehrereAebte und der ArchidlaconuS vonManö (Oenomanc-nsis) durch päpst-liche Vollmacht beauftragt, da6 Kreuz