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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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362 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XII.

genfer in Frankreich und der heidnischen Preußen") nichtminder seiner Aufmunterung bedurften, als die geringeZahl der Ritter, welche mit Mühe das sinkende lateinischeKaiserthum zu Byzanz verteidigten.

Das Königreich Jerusalem genoß damals eines unge-störten äußern Friedens, weil die muselmännischen Für-sten die Bedingungen des in Aegypten mit den Christengeschlossenen Vertrags gewissenhaft erfüllten, der KönigJohann, welcher von einer schweren Schuldenlast gedrücktvon der unglücklichen ägyptischen Heerfahrt nach Ptole-mais zurückkchrte °), froh war, daß er nicht in die Not-wendigkeit gesetzt wurde, die Massen zu ergreifen, undGuido von Biblus, der einzige Baron des Königreichs,welcher dem Frieden widersprach und die Freylassung dergefangenen Muselmänner verweigerte, durch die Machtdes Sultans von Damaskus zu einem schimpflichen Frie-^ 222 .^ den gezwungen wurde Der Fürst von Antiochien war

a') Im Jahr i22r erliest Honoriusein Schreiben an den Bischof vonBreslau, mir der Aufforderung, zuberichten, ob es nützlicher wäre, denHerzog von Polen zu einer Kreuz-fahrt nach dem heiligen Lande anzu-^ halten, oder der Waffen des Herzogszur Bekämpfung der heidnischen Preu-ßen sich zu bedienen. Rainaldus 1 . o.

4o.

2) Debirum Ilieraikalem tammaxnum esr; hirod mirum est enar-rare. Lxisr. I'erri de ^.lbcuvzo axudÄlarrb. 1'aris x. 314.

6) lVIonse lunio ezusdem aimi(1222) Oorradinus eoxlosum conrra-xir. cxercitum de ^.rabia, l'alaesri-11a» Idumaoa er S/ria, decem milliaecjidrurn, ^uindecim millia i>edl-

tum. contra 6uidonem de Liblio,l^ui slcur bomo vainis (bcy Eccardsieht Iiauus) et malus xarticixrarenolcdat treuem generalem, neccaprivos Laraoenorum, c^nos tene.bar, reddere; et licot locorum dik-licultato et 6!irlstianoriuu auxilio

et uomiui Olirisriaiio verecundam.Oliverii Lcbol. bist. Dam. caxi. 45.x. 1450. In diese Zeit fällt auch eineFeindseligkeit, welche nach der Erzäh-lung des Abulfaradsch von den Temp-lern und Hospitalitern geübt wurde:,,Die Templer raubten wiederum ei-nen Thell der Früchte des Landesvoll Emessa, welche sie den Arabernentrissen, und die Hospitaliter die Ab-