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Zustand der Christen in Syrien.
dagegen so wenig als der König von Armenien mit dem ^-Ar-benachbarten Sultan von Ikonium in friedlichen Ver-hältnissen, und als im Junius des Jahrs 1222 Philipp,der dritte Sohn des Fürsten Boemund von Antiochien,mit Isabelle, der Tochter des Königs Leo des Ersten vonArmenien, sich vermählte und als König dieses Landesgekrönt wurde, so wurden die Zierlichkeiten der Ver-mählung und Krönung durch einen feindlichen Einbruchder Türken von Ikonium in das armenische Land unter-brochen, welcher dem Fürsten Boemund und seinem SohnePhilipp Gelegenheit gab, durch einen tapfern Kampf dieBewunderung der Armenier zu erwecken^), was denunglücklichen Philipp jedoch nicht von baldigem Unter-gänge rettete Wenn aber auch die Christen zu Pto>lcmais, Tripolis und in andern syrischen Städten wäh-rend mehrerer Jahre eines ungestörten Friedens genossen,so war ihre Lage gleichwohl sehr bedenklich, und der Un-tergang des christlichen Reichs im gelobten Lande warunter den damaligen Umständen unabwcndlich, wenn diesaraccnischen Fürsten die Mißverhältnisse, durch welche sieunter einander selbst entzweit waren, entfernten und ihrevereinigte Macht gegen das geringe Häuflein der damalsin Syrien befindlichen Kreuzfahrer und Pullancn richteten.
Der Kaiser Friedrich konnte wegen seiner wiederhol-ten fcyerlichen Verheißungen, dem heiligen Lande mit
gaben- welche sie cdie Araber) derStabt Darin aufgelegt Latten."Obroil. L/r. 1>. q7o. Die lateinischeUcberscxung gicbt die letzten Worteder angcssibrien Stelle also: Ilospi-taiarii (criniiorunt) rributuru xu-rcie im^nsitnru.
7) Oiivci. Scsi»!. I.
8 ) Er wurde schon im Jabre 1123von ConsianL, dem NcichSocrweservon Armenien für Isabelle, gefangenund siarb im Gefängnisse. ssoVl-rlilor 1<!S chltcs l Octavaudgabe)!' V. io;.