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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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360 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VH. Kap. XII.

Horiorius aber schrieb am iy. November an den Kaisereinen strafenden Brief, in welchem er zwar mit schonenderMilde, aber zugleich mit strengem Ernste die Anklage aus-sprach, daß die ganze Schuld der schrecklichen Unfälle desPilgerheers auf dem Kaiser lastete, und die von ihmfcycrlichst gegebenen Verheißungen die Zurückweisung dervon den Saracencn angetragencn Räumung der heiligenStadt Jerusalem veranlaßt hätten. Er verhehlte demKaiser nicht den heftigen Kummer, welcher wie einSchwert sein Herz durchbohrt hätte, sowohl wegen derVereitelung fünfjähriger Mühe und des unnützen Auf-wandes beträchtlicher Kosten, als wegen der Vorwürfe,welche dem apostolischen Stuhle wegen unzcitiger Nach-sichtigkeit gegen die Ladclnswcrthe Saumseligkeit des Kai-sers in der Erfüllung seines Gelübdes gemacht würden.Wenn du// schrieb Honorius,alles dieses bedenkst, sowirst du der schweren Schuld, welche du auf dich gezogenhast, innc werden und nicht eher froh seyn können, alsnachdem du Gott und den Menschen Ecnugthuung geleistet

St- Germano (ln iVInratori Lariplo-rcs rer. In,I. 1-. VII. I>. i)gz) erfuh-ren der Kanzler Walther von Palearund der Graf Heinrich von Maltaunangenehme Folgen des Verdrussesdes Kaisers Friedrich über den Ver-lust von Damiette; der erster« wagtenicht, vor dem Kaiser zu erscheinen,und verbarg sich zu Venedig, und derletztere winde seiner Grafschaft be-raubt. Diese Nachricht widersprichtaber der oben lÄap. n. Anm. 41.

) mitgctheütcn eigenen Aeusic-ruug des Kaisers, lieber die Hoff-nungen, welchen Honorius Raumgab, alS der Anfang der agyvtischcn

Heerfahrt einen glücklichen Erfolg zuverheigen schien, drückt er sich in ei-nem im Jahre rosz an den Königvon Frankreich erlassenen Schreibenalso aus- O giiaillui» Ollrietioolisvickeii-urii arriciero xrosiwritas! O-jiuiiitiilii iliiixisse arecledaiiir llclc-Iii»iz tolicinm anrora sucoessunm,cM.nlcio Lrnoesignaioriim cxoraitns-^ogz-i'tuin Nßgrcliieii» xosr tiirrimdipieiii, xoer liüiisinii» lliimiiiis,I-vcl Irosios cxtcrriios, in astveisa-riciruin kkatioiiilnls acislra iixil erIsamiaiem, guev rodiir aciiscbLtiir^vgvi'li, >i>iri» e-igustiis

ovaroküvii. Il-iirialci, -ui a. r22g. sjn k.