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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Unwille des Papstes Ho ne eins.

Zwölftes Kapitel.

^Ze größer die Erwartung des Papstes Hvnortus von 2-^dem Erfolge der Heerfahrt nach Aegypten gewesen war,und je mehr der glückliche Anfang dieser Unternehmungjene Erwartung zu begründen schien, um so bitterer warder Schmerz dieses für die Wiederherstellung und Erhal-tung der christlichen Herrschaft im Lande der Verheißungeifrig besorgten apostolischen Vaters, als ihm die Nach-richt gebracht wurde, daß die Kreuzfahrer Aegypten ver-lassen hatten; und seines Eemüths bemächtigte sich einheftiger Unwille wider den Kaiser Friedrich, welcher seinfcyerliches Versprechen, im Augustmonate des Jahrs 1221in eigener Person und mit beträchtlicher Macht dem inAegypten für die Ehre des Kreuzes wider die Saracenenkämpfenden Pilgerheere zur Hülfe zu kommen, unerfülltgelassen hatte. Der Kaiser meldete zwar aus Palermoam 25. Oktober 1221 dem Papste, daß ihm die Unfälle,welche das christliche Heer in Aegypten erlitten hätte,um so schmerzlicher waren, je eifriger er für schleunigeHülfe thätig gewesen sey, und versprach, die Hindernisse,welche bisher die Vollziehung seines Gelübdes gehemmthätten, so viel in seinen Kräften stände, zu entfernen').

i) Raüraläi ami. eeoles. a. 1221. Hohen st. Th. 3. S. Nach der§. 2o. Zr. v. Raumer/ Geschichte der Erzählung deS NotariuS Richard de