Friedensvertrag der Kreuzfahrer und Saracenen. 349
Sobald dieser Vertrag war geschlossen worden, so^entstand zwischen den beyden Heeren, welche bis zu demTage des Friedens mit der heftigsten Erbitterung sich be-kämpft hatten, ein freundlicher Verkehr. Der Sultan Ka-mel empfing nicht nur die vornehmen Pilger, welche alsGeisel zu ihm kamen, in seiner Burg zu Mansurah ineiner feierlichen Versammlung, zu welcher er seine Brüderund alle Emire des Heers berufen hatte ^°), mit großerAchtung und behandelte sie wahrend ihres Aufenthaltsin seinem Lager mit Aufmerksamkeit und ehrenvoller Aus-zeichnung; sondern er sandte auch zur Erquickung dervom Hunger gequälten Kreuzfahrer Brot und Früchte indas christliche Lager und vcrstattetc den Bewohnern
Zelte an. Mittlerweile kamen Moad-dhem und Aschraf am 3. Nadscheb(26. August r22r) nach Mansurah."Vgl. Hamaker S. 120. igr.
8 O) Abu Modaffer bey Abu Scha-rnah a. a. O., wo ausdrücklich ge,sagt wird, daß bey dieser Feyerlichkeitvon dem Dichter Ebn al Mahasandas Gedicht, welches Hamaker (S.122) auS Mäkelst mittheilt, improvl-strt wurde; es enthielt übrigensnichts, was kränkend für die Kreuz-fahrer seyn konnte. Vgl. MakristS. ry, und Hamaker S. 121.
gl) De sultan (IVlri.1ek.Llk.3meI) lltenvoz-er an oLmx ckcs oiiretiens ckuxLiir» !äe ^renaäes, äes melons etxermit aux §ens äu xaz-s cke leskournir cke rouc alionäLMment.Eesch. der Patriarchen von Alexan-drien bey Neinaud S. Zz. Zolckanusus^uo ack oomxositionem laotam ü-üeliter renuit yuoä sxoxonäit, ex-ereitui nosrro lamelieo xer üieskere ^uinckeoim xanem cronlerens etxolenram. Lxisr. ketri Lo IVlonto
LOUto axuä. IVlattli. ^aris x. Z14.D^o servus emxrorius oruois, schriel)OliveriuS Scholasticus an Malek alKamel in dem Briefe, in welchem erihn zur Annahme des christlichenGlaubens und zur Zurückgabe dcSheiligen Landes und der Stadt Jeru-salem zu bewegen sucht, inus U1>er-tus, nun^uLM inZratus ero tuisdenollciis; L saeeulo non esr auäi-tum crAL eonelusos al) liosriummulriruäine tantae lionitLris exem-xlum. 6um enim nos in tuis ML-iiidus oonelusisset Dominus, nonre scnsimus r^rannum vel äomi-num, seck xatrem in lienelieüs, L<1-Zutorem in xerieulis, soeium in OL-xitaneis, xatientem in nostris inso-lenriis. IVlszores nostros in oastristuis obsiäes Lelieiis, ^uidus ^e^-xrus IiLlrunäLt, Insuxer larZis mn-neridus ctiLM eum Iratribus tuiseorxorali visiono xlurimum Irono-iLSti; nodis minoribus in lidera.crustoäiL xorilis, yuotiäis vicenrrvel tricenr millia xanum cum xa-