346 Geschichte der Keeuzzüge. Buch VII. Kap. XI.
2-Fbr. Die Noch der Christen wurde aber mit jeder Stundeschlimmer; denn sie entbehrten, da ihre Vorräthe ent-weder von den Saracenen erbeutet waren oder auf denSchiffen, zu welchen sie nicht gelangen konnten, sich bc--y'Ai'g-fanden, gänzlich der Lebensmittel; und als am Sonntage,dem Feste der Enthauptung Johannis, der Friede nochnicht zu Stande gekommen war, so bemächtigte sich dieVerzweiflung der Pilger so sehr, daß sie, um dem schimpf-lichen Tode durch Wasser und Hunger zu entgehen, be-schlossen, einen rühmlicher» Tod in ehrenvollem Kampfezu suchen. Um die zwölfte Stunde des Tages ") schaartesich das ganze christliche Heer, zum letzten Kampfe derVerzweiflung entschlossen, und rückte vor, den Türken dieSchlacht anbietend. Die Türken aber zogen sich zurück.Die Häupter des Heers der Pilger, uni nicht durch Feind-seligkeiten, welche während der Dauer der Unterhandlun-gen geübt würden, den Vorwurf der Untreue auf sich zuziehen und die unglückliche Lage des Heers zu verschlim-mern, hielten ihre Schaaren ab vom Angriffe, und dievorgerückte Tageszeit verhinderte den Kampf").z°.Aug. Am folgenden Tage wurde der Vertrag zwischen denChristen und Saracenen unter folgenden Bedingungen ab-geschlossen "): „Es soll zwischen den Christen während
terhandlungen nicht nur keinen An-weil nahm, sondern auch den Ver-trag , weicher davon die Folge war,mißbilligte. S. unten. Nach der Er-zählung des Bsrnardus Thesaurarius(a. Log. x. 844) waren der Königvon Jerusalem und Johann von Vi-try die Geiseln, welche von der Seiteder Christen für den Vertrag hasteten.
75) Um sechs Uhr Abends nach un-serer jetzige» Stundenzählung.
76) Oliv. ScUol. I>. 1436. 1437.
77) lkrigeeimo stio ^»gnsli, 0011-tr.rrietute rernm ast luotnosam re-üsoka ooucorstiam, inarnis
stcäämris et Lss^riis II c silturnre-imir xime. Oliver. Solcol. anx. Zg.1>. 1457. Makrisi bezeichnet s S. ig)den g- Nadscheb üiü — Ly. Aug. 1221als den Tag, an welchem der Ver-trag zu Stande kam, und AbuSchamah (kol. 110 d>. st. unten An-merk. 97.) den iy. Nadscheb (ei-nen Mittwoch) — 8. September 1221,