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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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334 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VII. Kap. XI.

2-^br. hex Reiter in dem Heere der Saracenen zu vierzig Tau-senden"^', und das Fußvolk war unzählbar. Die meistendieser in der Eile bewaffneten Schaarcn entbehrten zwarnoch der kriegerischen Haltung; sie ersetzten aber diesenMangel durch ihre Begeisterung, und die Emire, welchein den Kriegen ergraut waren, scheuten nicht die Mühe,die unerfahrenen Krieger im Gebrauche der Waffen zuüben Der Muth und die Zuversicht der Ungläubigenstieg in eben dem Maße, als im christlichen Lager Ummuth und Zaghaftigkeit sich verbreiteten"^); Freude undMunterkeit herrschten in dem Lager der Saracenen "^).

dort ruhen. Hierauf sprach Moad-dhem: ist das eine Rede, welche derPfeil getroffen hat? Aschraf crwis-dcrte: ja. Hierauf kühle Moaddhemden Fuß des Aschraf. Als Aschrafschlief/ kam Moaddhem wie ein nachBeute gieriger Löwe aus dem Zelteund rief: vorwärts/ vorwärts nachDamictte, indem er nicht glaubte/daß Aschraf es ganz ernstlich mitjenem Vorschläge meinte. Von sei-nem Heere begleitet, zog Malek alMoaddhem nach DamascuS. Aschrafschlief in seinem Zelte bis gegen Mit-tag und nahm, als er erwacht war,ein Bad. Als er niemanden um seinZelt sah, so-fragte er: wo sind dieTruppen? Als man ihm gesagt hatte,was geschehen war, so zog er schwei-gend weiter nach DamaScuS, langtein dem dortigen Palastc am drittenWochentage, 24. Dschcmadi al awla,an und blieb mit seinem Bruder indem Schlosse bis zum Ende des Dsche-inadi, die Truppen aber waren unterdem Schlosse (Lalsir) aufgestellt;Aschraf und sein Bruder Moaddhembefanden sich in der Taijarehz (demManien eines Gebäudes) in der Burg

und zogen im Anfänge des Osche-inadi a. achirdnach Aegypten." AbuSchamah fügt zu dieser Erzählungdeö Abulmodaffcr folgende eigne Nach-richt hinzu:ich war gegenwärtigunter dem Schlosse, alS jene Trup-pen, ein Emir nach dem andern, vor-beyzogen, und das Volk betete zuGott für sie uni Le» Sieg ; die Kräfteder Muselmänner aber waren ge-stärkt, und man erwartete mit Si-cherheit Len Sieg "

4ül Makrist (bey Hamaker) S. 18.

47) NeiuauL S. 47.

48) Makrist sagt zwar (bey Rei-naud a. a. O-):von Heyden Sei-ten war die Kampflust gleich, undbeyde Heere sehnten sich nach einerSchlacht." Daß aber die Christennicht in günstiger Stimmung waren,berichtet Olivcriuü i>. 1434.

4y) AlS es im Lager der Musel-männer bekannt wurde, daß der Kö-nig von Akka schon das ägyptischeLand unter seine Waffengcfährien vcr-theilt hatte, so machte nach Makristein Musclmaun ein Epigramm fol-genden Inhalts:Man droht uuS,daß über uns herrschen soll das Volk