332 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XI.Baalbek "). Durch die Ankunft dieser Fürsten und der
richt deS Abu Modaffer bey AbuSchamah (s. unten Anm. 73) am2. Radscheb (August ir2l), nachMakris, aber t S. 17. ig.) schon am2g. Dschcmadi el achir 6ig (14. Au-gust 1221) im Lager deS CultanS Ka-mel bey Mansnrah an. Nach EbnAlathir (bey Michaud S. Zgz) kamMoaddhem erst an, alb schon die Un-terhandlungen wegen des Friedensmir den Franken ihren Anfang ge-nommen hatten. Daß diese Fürstendamals nicht ihr ganzes Heer mitsich brachten, sondern der größte Theilihrer Truppen erst dann in Aegypteneintraf, als Kamel schon im Besch»von Oamielte war, berichtet AbuSchamah. S. unten Anm. gz.
4 L) Malek annaser Äilidsch ArSlanCbn Malek al Mansur, Fürst vonHamah; Malek almodschahcd Schir-kuh Ebn Schirkuh Ebn Schadst, Fürstoon Emessa: und Malek al amdschedBahramschal, Ebn Fcrochschah EbnSchahinschah Ebn Ejub, Fürst vonBaalbek. aV.duI.kcst. Lnual. mosl.'U. IV. x. M2. go4. Nach der Erzäh-lung deS Oliverius ScholastieuS ver-samnielicn steh Malek al Moaddhcm(Lorrastinus) und die Fürstcri oon Ha-mah (Ilaamaii) und Emessa ! Llur-mcla) mit zahlreichen Hecrschaarenzu Emessa und verleihen steh mir ein-ander, ob sie dem Sultan von Aegyp-lcn mit ihrer ganzen Macht Hülfeleisten, oder ihre Schaaren theilenund eine Stadt der Christen in Sy-rien belagern wollten ! sie wagten eSnicht, wegen der Taiaren, von ihrer,Grenzen sich zu entfernen furgodacpotentste liegst» Oavstst). Die Chri-sten in Antiochien sowohl als Ptole-mai» geriekhen wegen dieser Wereini-
gung der saracenischen Fürsten ingroße Besorgnis;! denn der größteTheil der streitbaren Männer von An-tiochien und PtolcmaiS war damalsin Aegypten. Auch befürchteten dieChristen eine Belagerung deS Schlos-ses Blanche Garde (0,»stimm astbum)in der Grafschaft Tripolis. Die sa-racenischen Fürsten entschlossen sichendlich, mit ihrer ganzen Macht nachAegypten zu ziehen, weil der SultanKamel Lurch Eilboten zu wiederholtenMalen um ihren Vcystand bat (in
Diese Erzählung wird durch folgendevon Abu Schamah überlieferte merk-würdige Nachrichten, welche mit ei-nigen geringe» Abweichungen auchvon Reinaud l S. 44 — 46) auS derCh-onik deS Abulmahasan mitgetheiltwerden, bestätigt. Nach der ChronikdeS Abulmahasan sandte MalckalMo-addheni in alle Provinzen Briefe, umdis Muselmänner zu den Waffen zurufen, und ließ dieselben an den Frcy-tagen in den Moscheen vorlesen, sowie auch den heiligen Krieg predi-gen; die Muselmänner in Syrien be-wiesen aber anfangs wenig Eifer(vgl. oben Anm. M. S. Zoo), undMalek al Moaddhem bewog nichtohne Schwierigkeiten seinen BruderMalek al Aschraf, Fürsten von Chclatin Eroßarmenicn lScospiius Ilexcstvsttmsts IVlcstortim Ilagc» bey Oli-verius), zur ThcUnahme an dem hei-ligen Kriege. Die Erzählung deSAbu Schamah (kost. >og a. st>.) istfolgende: „Im Dschemadi alachirentrissen dis Muselmänner den Fran-ken Damicttc wieder, und niemandwar eifriger für die Befreyung von