230 Geschichte der Kreuzzüge. BuchVII. Kap. XI.
wohl wiesen der Cardinal PclagiuS und seine Partei) dieAnträge des Sultans zurück und rechtfertigten ihrVerfahren durch ein an die Kreuzfahrer ergangenes Ver-bot dcS PapsieS HonoriuS, ohne Zustimmung der römi-schen Kirche mit den Ungläubigen Frieden zu schließen,und durch einen mit einer goldenen Bulle versehenenBrief deS Kaisers Friedrich, durch welchen eS gleichfallsden Pilgern sollte untersagt worden seyn, mit den Sara-cenen sich in einen Waffenstillstand oder Frieden einzu-lasscn ").
Der lange Aufenthalt der Pilger auf der Landspitzezwischen dem Nile und dem Canals von Aschmum imAngesichte deS saracenifchcn LagcrS blieb nicht ohne nach-theilige Wirkung auf die Stimmung deS christlichen HeerS.Die Pilger waren auSgezogcn, in der Hoffnung, durcheinen kühnen und raschen Zug die Hauptstadt von Aegyp-ten nach wenigen Tagen in ihre Gewalt zu bringen unddort eine reiche Beute zu gewinnen. Sie sahen sich aber
M) Die Christen forderte», noch de»inorgenländischcu Nachrichten, außerde» von dem Sultan angctragcnenStädte» »och die Burgen Krak undSchaubck, und die Summe vonzooaoo Goldstücken, zum Behufs derWiederherstellung von Jerusalem l unddie Unterhandlungen dauerten einigeZeit ohne Erfolg. Wgl. Anm. zg.
41) Oliver. I4Z4. Der KaiserFriedrich selbst behauptete in seineman den Papst Gregor,ix. gerichtetenRechtsertigungsschreiben saxologctiaarxiswUi) den Kreuzfahrern einenganz andern Rath gegeben zu haben
lioiri 11011 stefuimus 'I'errae Lauatae,T>raomiltcntos aNevtos rriaoixcs IIU
imiirovienia. 'Wiirili^veiii iiova Lub.sistia rlMlomat. r. VI. p>. >2.