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Anstalten des Sultans Kamel.
deutschen Kreuzfahrer, welche noch zu Damictte sich be-fanden, vernahmen diese Nachricht mit um so größererFreude, als sie darin einen sichern Beweis der glücklichwieder hergesicllten Eintracht des Kaisers mit dem Papsteerblickten Die Hoffnungen der Pilger wurden jedochnur zum Thcil erfüllt; nicht im Marz, sondern erst imMai kamen der Herzog Ludwig von Baiern, der BischofUlrich von Passau, und viele Grafen, Herren und Rittermit zahlreichem Volkes; der Kaiser Friedrich selbst aberkam nicht nach Aegypten.
Der Sultan Kamel, indem er nicht durch unnützeAngriffe seine Kräfte schwächte, benutzte die Zeit der Waf-fenruhe auf sehr verständige Weise, indem er nicht nurdie ncuerbautc Stadt Mansurah in einen solchen Standbrachte, daß sie ihm den Verlust von Damictte ersetzte undein schnelles Vorrückcn der Kreuzfahrer an den Ufern deSNilS erschwerte, sondern auch eine mit Eisen beschlageneBrücke über den Nil baute, welche nicht nur die Verbin-
6) Oliv. 8olrol. oax. Z2. x. 1427.
7) Oliver. 8 clrol. 1 . 0. Vgl. Iler-mauni 2Vltal>cusis ^uualcs in OckeloSciiproies rer. Dole. -r. I. x. Ü67.Nach Oliveriuü kamen mit dem Her-zoge von Baiern der Markgraf deHalde, der Graf Guido von Bre-venna und andere. Nach dem Schrei-ben des Papstes Honorius an denScbolasticus Conrad (ilainslstl nun.cooles, ast a. 1220. h. Z 4 .) rüsteten sichtm Herbste 1220 auch der TruchseßWerner von Bolland (Vvaumrlusstc Uollauäia stabiler), der kaiserlicheKanzler und Bischof von Metz, sowie mehr als vierhundert Markgra-fen, Grafen und Barone aus Deutsch-land und Apulien, mit einer großen
Zahl von Rittern und Fußvolk, zurMeerfahrt nach Aegupten, welche imMär; 1221 Statt finden sollte. Dage-gen verließ der Graf Wilhelm von Ar-undcl (Willmlmus stc ^ldcucjo, Lo-mes ste ^ruustel) im Jahr 1221 Da-miette, starb jcnseit des Meers llnxarridus Irausmailuls ) , und seinLeichnam wurde durch den MönchThomas von St. Alban nach Eng-land gebracht (axust ^vimuustlmm,8. ^ldaul xrloratum, cujus ixse Lo-mes patrouus kucrrt, lumulaustus).IVIartli. karis ack a. 1221. I>.ZIZ. Auchder Bischof Ulrich von Passau sahseine Heimath nicht wieder, sondernstarb auf der Rückkehr. Herm. 2^l-
tali. I. 0.
;. Cbr.
I22l.
Mai
1221.