318 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XI.
düng von Mansurah mit dem jenseitigen Ufer unterhielt,sondern auch den obern Theil des Flusses den Fahrzeugender Christen verschloß ^).
Durch diese Anstalten war für die Christen die Er-oberung von Aegypten viel schwieriger geworden, als siees gewesen scyn würde, wenn sie unmittelbar nach demFalle von Damiette rasch und mit hinlänglicher Machtdie damals errungenen Vortheile verfolgt hatten. DerLegat Pelagius aber, da alle seine frühem Bemühungen,die Ritterschaft des Pilgerhcers zur Fortsetzung des Kam-pfes wider die Ungläubigen zu bewegen, fruchtlos gewesenwaren, erneute erst dann seine Anträge wieder, als dasHeer der Pilger durch die Ankunft neuer Kreuzfahrer be-trächtlich war verstärkt worden, und der Herzog Ludwigvon Baiern die Meinung unterstützte, daß der Sultanohne Verzug, und bevor der Nil anfinge zu steigen, ange-griffen werden müßte. Mit dem Veystande des Herzogsbrachte Pelagius es endlich in einer Berathung mit densämmtlichcn Häuptern des Heers dahin, daß der ciumü-thige Beschluß gefaßt wurde, den Krieg fortzusetzcn');
8) Solüanus Uabz'Iuniac cum in-Unita xerüäornm inultitncline uou
lkctrl äc IVIonte acuto (geschriebenzu Ptolemais am -o. Sept. 1220)Llattli. Uaris x. ZI3. Die Brückeüber den Canal von Aschmum dientenicht zur Verthcidigung gegen dieCbriüen, sondern zur Unterhaltungder Verbindung von Mansurah mitdem jenseitigen Lands und wurdenach Makrisi lS. 18) später und wäh-rend des Kampfes mit den Christen
erbaut. Dass diese Drücke eine Schiff-brücke war, und dis neugcbaute StadtMansurah deshalb Oasalci-ous ge-nannt wurde, sagt das Llrionicum
äc 1 a I°rance 1 '. XVIII. x. goo ),welches überhaupt treffliche Nachrich-ten über die letzten Ereignisse dieserKreuzfahrt enthält. Wgl. Hugo Pla-gon 8. 6yi. Lcriiarü, Utes. c. ro6.l>. 843 . Hamaker S. 10g. 110.
tam exercitns Oicristianus ocio ibi-ckem lemxore longo vac.net , genstaiu cismarlna gnam transm.viinasuxcr Iroc nodis convltia ct reäar-