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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Unthätigkeit der Pilger.

aus Apulien mit acht bewaffneten Schiffen"), von wel-chen er auf der Fahrt zwey den Saracenen genommenhatte, zu Damictte eingetrvffen war, so wiederholte Pc-lagius seinen Antrag wegen der Fortsetzung des Kriegs,nachdem er zuvor sowohl mit dem Grafen Matthäus, alsmit andern Pilgern, welche die fortdauernde Unthätigkeitdes Heers mißbilligten, vorläufige Berathungen gepflogenhatte. Obgleich der Cardinal in der Versammlung, wozudie Häupter des Heers und das ganze Volk von ihmberufen waren, seine ganze Beredsamkeit aufbot, um diePilger zu überzeugen, daß der heiligen Sache des Kreu-zes nichts verderblicher wäre, als fernere Unthätigkeit desHeers: so gaben die Ritter auch dieses Mal die Ant-wort, mit welcher sie in dem früheren Kricgsrathe denAntrag des Legaten zurückgewicsen hatten; und vornehm-lich widcrsetzte sich der Graf Wilhelm von Arundel, wel-cher nicht nur unter den englischen, sondern auch unterden deutschen Kreuzfahrern in großem Ansehen stand, demWunsche des Cardinals mit Beharrlichkeit. Als Pclagiussah, daß es ihm unmöglich war, in einer allgemeinenBcrathung seine Meinung bey der Ritterschaft geltend zumachen: so wandte er sich an einzelne und ließ, als erglaubte, eine hinlängliche Zahl von Pilgern für einen Zugin das Innere von Aegypten gewonnen zu haben, seineZelte auf frcycm Felde in einiger Entfernung von Da-miette errichten. Auch dieser Versuch schlug fehl. Selbstdie deutschen und französischen Pilger, welche in demSolde des Legaten standen, hinderten die Ausführungseines Vorhabens, und die italienischen Ritter, obgleich

sein Li-iscoi-uni bei) Matthäus Paris) Oum oe.w 8-lIcis. Oliver,x. Zia. öattol. 1. a.

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VI. Band.

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