304 Geschichte der Kreuzzklge. Buch VII. Kap. X.
^ 220 .^ tigung wurden die Muselmänner von den Christen nichtgestört.
Mittlerweile erhielt das Heer der Kreuzfahrer baldnach der Abreise des Königs Johann von Jerusalem einebeträchtliche Verstärkung durch die Ankunft neuer Pilger;es kamen die Erzbischöfe von Mailand und Crcta"), dieBischöfe von Wien, Regensburg und Brescia, und vorsnehmlich aus Italien eine zahlreiche Ritterschaft; auchließ der Kaiser Friedrich der Fweyte durch Botschafterseine Ankunft als nahe bevorstehend ankündigen. Pelagiushielt daher die Zeit für sehr angemessen, den Krieg widerdie Ungläubigen zu erneuen; er berief also die Oberstendes Heers zu einem Kriegsrathe, suchte für seine Absich-ten den Erzbischof von Mailand zu gewinnen und erlangteauch die Zustimmung der übrigen Bischöfe, welche denVorschlag des apostolischen Legaten eifrig unterstützten;die Ritter aber, des Königreichs Jerusalem sowohl, alsdie aus dem Abendlande gekommenen, wandten ein, daß,wegen der Abwesenheit des Königs von Jerusalem, es aneinem Oberhaupte mangelte, welchem die Pilger so ver-schiedener Völker zu gehorchen geneigt wären, und dieZahl der Pilger bey weitem nicht hinlänglich wäre, um zugleicher Zeit die Stadt Damiette und das verschanzte Lagerzu vertheidigen und angrifföweise gegen die Saracenen zuverfahren; sie riethen unter diesen Umständen zu fernerer
Julius Ruhe *5). Als im Monat Julius der Graf Matthäus
Mansurah erwähnt auch die oftmals 44 ) In der Eccardschen Ausgabevon Rainald angeführte Handschrift- des Oliverius (x>. 1423) sieht unrich-liche Chronik des Jordanus: Lxoi- tig: l^ir> 1 iiuen 3 is er OoecensistL 8 se Durdaros areem Niiniirissiinain eliiepi 5 eox>i. Vgl. äo Virr. bist.Lu ulleriore rixs» cziiuni iiovani Da- or. III. 7). n 4 L.initNLiiL äixere» JoräLiins sorN)ir. 45) Oliv. Seiiol. x. 1423. Lxisr.
Liin. eccles. aä a. 1221. h. io. ketri äe ^Vlontaciito aä Llimenen-