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Eroberung von Tunis.
Burg, daß das ganze christliche Heer im Anzuge wäre, vers^Z°schloß die Thore und entfloh. Auf solche Weise kamen diePilger ohne Mühe und Kampf, nachdem fle die Thore er-brochen hatten, in den Besitz dieser Burg, deren Besatzungwährend der Belagerung von Damiette den Schiffen derPilger, welche durch die Gewalt des Windes an die dortigeKüste getrieben wurden ^°), großen Schaden zugefügt hatte.
Oie Stadt Tanis selbst, im Alterthume reich und bevölkert,zeigte zwar nur noch in ihren Trümmern die Spuren ehe-maliger Herrlichkeit; vermittelst des Besitzes der Burgaber beherrschten die Christen nicht nur den See Mensalch,dessen Fischerey, wie den Kreuzfahrern berichtet wurde,dem Sultan jährlich vier Lausend Mark Silbers einge-tragen hatte, sondern auch die durch eine große Zahl vonbetriebsamen Ortschaften belebten Ufer dieses Sees "); unddie Pilger erinnerten sich, daß Tanis der Ort war, woder Prophet Jeremias unter den Steinwürfen seinerFeinde starb und die Märtyrerkrone erlangte ^).
Aschmum Tanah. Unmittelbar nachber Eroberung von Damiette konntencS einige fränkische Schiffe wohl nichtwagen, bis in bis Gegend von Man-sura auf dem Nile hinauf zu fahren,und der beträchtliche Canal von Asch-mum kann auch nicht wohl ein klei-ner Fluh genannt werden. Oie au-Ilgna cascra des Sultans sind wahr-scheinlich daS Lager bcv Mansurah.Wgl. unten Kap. n. die Geschichtedes unglücklichen Zugü der Christentn daS Innere deS Landes.
2c>) d7llin llianis lunrs nnrris, sehtOliveriuS hinzu, aronns»», er iur-
-lno venko mnlrnm ei« oxxoxtnnoreccckero non valent.
s>) Oliveclus, welcher diese Nach-richten mittheilt, fügt hinzu: I.acursinsnxer avilrns et kalinis alnrnüat.
aa) Oliver. i>. rjao. r-ssi, wo be-hauptet wird, da k Alexander der Großewährend seines Aufenthaltes !n Ae-giipten daü Grab des Propheten be-suchte. Ueber dis Eroberung von Ta-niS vgl. außer der angeführten StelledeS OliveriuS laa. cke Vier, exist. IV.I>. und das Schreiben LcS Groß-meisters der Templer, Peter von Mon-taigu in lVlarriraci I-aris lristnriannijor loci. ZVai«, I.onci. 1640. tot.)ack a. >22r. x. 512.