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280 Geschichte d c r.K r e n z z ü ge. Bu ch VII. K a p. IX.
die geschleiften Burgen Toron in der Landschaft von Ty-rus, Beaufort/ Safcd und Delines oder Valenia ihnengeräumt werden/ und alle in der Gefangenschaft der Hei-den befindliche Christen ihre Fccyhcit erhalten. Auch ver-spricht der Sultan von, Damaskus für die festen BurgenSchaubes oder Montrooal und Krak, welche er sich Vor-behalt/ während der Dauer des Waffenstillstandes einenjährlichen Zins den Christen zu entrichten^)."
Diese Anträge veranlaßtcn einen heftigen Zwiespaltunter den Pilgern. Der König Johann von Jerusalem/die französischen Pilger/-der Graf von Chester und dieHauptleute der deutschen Pilger/ welche geneigt gewesenwaren/ die früheren weniger vvrrheilhafttn Anträge derSaracencn anzunchmen/ riethen/ den Frieden unter denangeborenen Bedingungen ohne weitere Bedenklichkeit ab-znschlicstcn/ weil mit Der Wiedererlangung des KönigreichsJerusalem der Hauptzweck der Kreuzfahrt auf unmittel-barem Wege erreicht würde. Der päpstliche Legat aber/der Patriarch von Jerusalem und die sämmtliche übrigeGeistlichkeit, so wie die Templer/ die Ritter vom Hospi-tal des heiligen Johannes/ und die Ritter des deutschenHauses nebst vielen andern Pilgern waren nicht dieserMeinung und sprachen: //Wir kennen die tückische Schlau-heit der Heiden aus langer Erfahrung und wissen daher/daß dieser Antrag eben so wenig redlich gemeint ist als
21S) Diese Anträge sinken sich bei)Otieerius Schelasiicus (cap. IÜ.I?. 1414) und bey Jacob von Dirry(eoi>n. IV. zoi' mit einer geringenAbweichung. Nach Oliecrius Dche-lasiicns ocrchrachcn die Sultane zSol-si.nrus cmiu tüorraäiu» Iiarie suu)das ganze Reich Jerusalem troxunm
IerosoI)',llUanr>m tutalilcr), mirAusnahme een Mc-nlrehat und Krak,zurückzugeben', nach Jacob een Di-
und ausierdeni die im Texte getiann-reu vier Burgen, mit Verbehattungvon Moutroval >rud Krak.