Belagerung von Dam kette.
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ser Prinz zog in Tranerkleidern und mit den Geberdender tiefsten Vetrübniß von Land zu Land, um den Auf-trag seines Bruders zu erfüllen "H. Auch erließ derSultan bald hernach ein Gebot, daß alle waffenfähigeMänner in Kahirah und Fosthat, welche den bisherigenAufgeboten noch ansgcwichen waren, schleunigst sich waffnensollten, und dieses Gebot wurde in derselben Zeit durch einegroße Zahl von Eilboten in die übrigen ägyptischen Städteund Landschaften gebracht Alle diese Maßregeln aber, i-Nov.auch wenn sie von der besten Wirkung waren, gewährtennicht so schleunige Hülfe, als die verzweifelte Lage vonDamiettc erforderte""). Am Feste Allerheiligen erschie-nen also zwei) saraccnische Emire im Lager der Kreuzfah-rer und cröffneten im Namen ihres Herrn, des SultansKamel, und des Sultans Moaddhem von Damascus, demLegaten Pclagius und dem Könige Johann von Jerusa-lem"') folgende Anträge: ,,Wenn die Christen die Bela-gerung von Damiette aufgeben und Aegypten räumenwollen, so soll ihnen nicht nur das heilig" Kreuz, sondernauch die Stadt Jerusalem und das ganze ebene Land desKönigreichs Jerusalem zurückgegebcn werden. Sie sollenzur Wiederherstellung der zerstörten Mauern von Jerusalemeine hinlängliche Geldsumme erhalten; außerdem sollen
212) Geschichte der Palr. bei, Nei-nand 8. ZZ.
21Ä Oer Sultan sandle mit diesemGebote 70 Eilboicn ans Einmal indis ägyptischen Städte imd Land-schaften. Eesch. der Parr. bei, Aci-naud S. S 7 . Einer frühern Anssen-dung von 70 Eilboten erwähnt Ma-kris>. Wgl. oben Anni. yg, S. 027.
Liui OlivcriuS ScholanicuS führtlas,'. 16. p- 1414) noch als eine derUrsachen, welche den Sultan Kamel
zu FrIcLcni!i,ntcrhandlungcn bewo-gen, die Besorgnis des Mangels anLebensmitteln an, weil der Nil nichtdie gehörige Höhe erreicht hatte cicoa
xtiu, und daher ein groycr Theil desägyptischen Landes so trocken geblie-ben war, day es weder beackert nochbesäet werden konnte. Andere Schrift-steller gedenken dieses UmstandcS nicht.
2,5) IVIenor. lieg. x. »loi.