248 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. IX.
^^y^dem Abendlande dem christlichen Heere Lebensmittel undPferde zugeführt hatten*").
,ü.Ma> Am Feste der Himmelfahrt"") begannen die Sa-raccncu in zahlreichen Schaaren das christliche Lager zubestürmen, welches mit einem trefflichen gemauerten Walleund starken Thürmen war befestigt worden und wieein belagerter Kriegsplatz mit unausgesetzter Wachsamkeitbehütet wurde""). Obgleich die Heiden während dreyerTage und dreyer Nachte Angriff auf Angriff folgen ließen,so richteten sie doch auch dieses Mal nichts aus, und ihreLeichen füllten den Graben des christlichen Lagers und be-deckten das Schlachtfeld So glücklich aber dieser
Kampf von den Kreuzfahrern war bestanden worden, sohatten die Häupter des Heers gleichwohl bemerkt, daßbas Fußvolk ohne Ordnung während der Schlacht überdas Feld sich zerstreut und einer ruhigen und festen Hab
Lü.Ma>tung gänzlich ermangelt hatte; sie faßten daher am Pfing-fcste den Entschluß, einen Fahncnwagen nach der Weiseder Lombarden zu erbauen und auf demselben das Panierder Christen zu errichten, damit künftig das Fußvolk, umdenselben vereint, in geregelter Schlachtordnung den Fein-den entgegengehen und in geschlossenen Schaaren sie be-kämpfen möchte *").
roy) Oliver. Selrol. 1. a.
Oliv. Leliol. lu ruorliv IVIsstio. iVIo-rnor. Licx.
-Oy) Gesch. der Patr. bey NeinaudS. 29. 30. Es war also auch die-ses Lager eine Troers
(verhärmte StadtV wie der DiakonusTheodvstus das befestigte Lager desNicephvrus auf der 2nfel Kretanennt. .-Vororrs. I. »47. 14g.
in) An Menschen und Pferden ver-
loren die Saracencn, wis das Mo-morlilo l^exieaso (p. ivyz) sagt, andiesem Tage ungefähr Taufend, oceiern. a.-rirlinriu esc Plenum äe eovirr(Garberi, iral. oovono) aum moliniv,
LtL CÄMpum OL koss.Ltitm eratunm äo Saraoculs morruiä; dieChristen dagegen hatten keinen Verlust.
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