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Die Pilger am rechten Nilufer.
Das Heer der Pilger erlitt aber, so wie zur Zeit dervorhcrgcgangenen herbstlichen Meerfahrt, also auch zurZeit der nunmehr eintrctcndeii Frühlingsfahrt, eine be-trächtliche Verminderung; indem am i. Mai des Jah-res 1219, außer vielen andern Pilgern, welche ihrem Ge-lübde genügt zu haben glaubten, auch der Herzog vonOestrcich in sein Land zurückkchrte, nachdem er anderthalbJahre mit großem Eifer für die Sache des heiligen Lan-des gekämpft und durch seine Redlichkeit und Frömmig-keit, so wie durch seine Freygcbigkeit und Mildthätigkcitzu Ptolemais und im Heere allgemeine Achtung und Liebesich erworben hatte'"). Den Abgang noch mehrererPilger suchte der Legat dadurch zu hindern, daß er amSonntage nach Ostern allen denen, welche bis zur näch-sten Mccrfahrt im Heere bleiben würden, den allgemeinenAblaß nicht nur ihrer eigenen Sünden, sondern auch derSünden ihrer Eltern, Geschwister, Frauen und Kinderankündigte'"). Die Saracenen machten sich jedoch dieseVerminderung des christlichen Heers nicht zu Nutze underneuerten erst dann wieder die Feindseligkeiten, als dieKreuzfahrer durch die Ankunft einer großen Zahl neuerPilger wieder waren verstärkt worden, und Schiffe aus
(<r. a. O.) fielen an diesem Tagezweitausend Saracenen, und wenigeChristen wurden get'ödtet, einigeleicht verwundet. OaS IVlemorialoNe§ 1 ense giebt den Verlust der Sa»racenen zu SoooTodten und unzäbli»gen Verwunderen an.
roZ) per rinnurn ct äimiclinmOliristo milik-Lverat, plenns (tevo-
delliois ao privaris cleemos^niZ le-oerat, Doinui 1'emxlariornnr Vl rurl-niarOLrnin ar§eini vel rnu^linsriä. ooinxrLrauäirni xraeclinm ere<i1-nrr contnlisso er easkro 'I'emirlai'io-rum novo (dem Schlost der Pilger)yningmaxüNL rnaroag miri. Auchder Graf von Cdester schenkte denTemplern für diesen Vau fünfhundertMark Silber. Oliv. Sdiol. p. i4n.Vgl. lVIeillor. 1092.
;c>6) ^lvnior. !ie§. I. e.