Belagerung von Damiette. 249
Kaum war der Bau dieses Fahnenwagens vollendetworden, als der Anzug der Saracenen gemeldet wurde;worauf von den Heerführern, um den Ausfall der Bela-gerten zu hindern, eine sorgfältige Bewachung der Thoreund Ausgänge von Damiette angeordnet wurde'"), unddas christliche Heer in wohlgeordneten Schaarcn den Un-gläubigen entgegen zog. Die beyden Heere standen zwarwährend des größer» Theils des Tages'") zur Schlachtgerüstet einander gegenüber; die Saracenen aber wagtenkeinen Angriff, geschreckt, wie die Pilger meinten'"),durch den Anblick des Fahnenwagens der Christen, undauch die Kreuzfahrer hielten es nicht für rathsam, einesKampfes sich zu unterwinden, welcher sie allzuweit vonihrem Lager entfernen könnte. Bcyde Heere zogen sichdaher zurück, ohne einander beschädigt zu haben.
Die Christen begannen hierauf den Bau von Sturm-katzen, Lhürmcn und anderen Bclagcrungsgernsten'")und versuchten auch die Untergrabung der Mauern undThürme der belagerten Stadt. Die angefangene Grubewurde aber von dem durchdringenden Wasser des Gra-bens, welcher die Stadt umgab, zerstört, und alle auf-gewandte Mühe und Kosten waren vergeblich. Die Pil-
reru Larroeinm ücrl L'ccermir, supercznOtl 61iri5tiauoruni vexiNum poniLt-uuerunr eto. IVleuior. Re§. 1093.Vgl- Buch v. Kap. io. S!nm. 45.S. 3 yy. 4vO, wo zu den angeführtenSchriftstellern noch nachzutragen stnd :
(mailändifche SluSg.) Vol. Hl. 2cU'arme äelle L'annglie D'iorcutino1>. 49 und folg, und Fr. Munter, linder-sogelscr om de danske NtdderordenerSQprindelse (Äopenh. 1U22. Z.) S- Lü flg.n2) Oivitatis irort-is er ^Ilrerga-
ria eusloäiri leocruut. Meiuor. I^e§.
a. a. O.
uz) /V m.-rne ns^uv aä lioruin dlo-uae. IVlem. Ilex. l. 0.
114) ^Vlomor. lle§. 1. 0. Oie übri-gen Schriftsteller erwähnen wederdeö Fahnenwagens noch der Gelegen-heit, bcy welcher er den Ungläubigenzum ersten Male gezeigt wurde.
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Memor. IwA.