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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Aufenthalt der Pilger am linken Nilufcr. 225

strcngung bewirkten die Christen an diesem Tage nichtsals eine Beschädigung der saraccnischen Schiffsbrücke;und die Saraccncn besserten diesen Schaden nach wenigenTagen "°). Die deutschen und friesischen Pilger, welcheden Kettcnthurm mit bewundernswürdiger Tapferkeit er-obert hatten, vollbrachten endlich auch die Zerstörung derfeindlichen Schiffsbrücke vermittelst eben desselben kleinernSchiffes, durch dessen Hülfe sie ihr großes Doppelschiff

vor Franken, aber mit Umständen,welche eS sehr zweifelhaft machen, obsie das von den abendländischenSchriftstellern bezeichnet!! Schiff derTempler im Sinne haben. DiesesSchiff war nach Makrist ein Wunderder Welt, mit Eisen beschlagen undgegen daS griechische Feuer wohl ver-wahrt; es enthielt im Umfange fünf,hundert Klafter, und cs fanden sichdaran Nägel, deren jeder fünf undzwanzig Pfund wog. Nach der Ge-schichte der Patriarchen bestand dieseMarinad aus sechs mit einander ver-bundenen Schiffen, cs befanden sichdarauf Fallbrücken (ecliclles) , Thür-me und kleine Straßen; von densechzehn Mann, welche die Besatzungausmachten, starben vierzehn alstapfere Männer, zwei, aber rettetensich durch Schwimmen auf das west-liche Ufer und wurden als feige Bu-ben von ihren Glaubensgenossen mitVerachtung behandelt, und die Mu-selmänner, als sie des Schiffes sichbemächtigt hatten, verbrannten das-selbe, weil sic nicht glaubten, cs be-haupten zu können.

go) Die Schriftsteller berichten nichtmit Deutlichkeit weder die Absichtnoch den Erfolg dieser Unternehmung,vi. Band.

von welcher Oliverlus (p. ,140g.) sei-nen Bericht mit den Worten schließt:LivosOamiatiie arwciitam viororiamsnam kere scxtcm xlanxenliit äio-Inis; exincte ziontvm rei-imnes säoc>apertiiram iclingiieriiiit aiignstam,nt iiaves )-08ti.i6 sine i-eiioiilc»ascenciero non xosscnt. Die Schiff-brücke hatte natürlicher Weise einsOeffnung, damit sie nicht den Land-truppen der Kreuzfahrer den Ueber-gang erleichterte. DaS ivicmoimlgRcgicnso setzt übrigens diese mißlun-gene Unternehmung der Kreuzfahrerschon in de» Monat November undvor den vorhin erwähnten Sturm,und auch Jakob von Vitro, welcherübrigens keine strenge chronologisch-!Folgen beabsichtigt, erzählt sie vor denUnglückStagen am Ende des Novem-bers und im Anfänge deüDecemberS.Da aber Olivcrius Scholasiicus aus-drücklich sagt, dag der erste Versuch,auf das östliche Ufer des Nils übcr-zugchen, nach dem heftigen Sturmegeschah l?ost ciictam temxcstitem,bei) vale x. 44z, vgl. Oc-ckckrcä.IVIoii. z>. Zgg ; bei! Eccard sieht ganz

rem): so habe ich kein Bedenken ge-tragen, dieser Angabe zu folgen.

P

I. Ehr.-aig.