226 Geschichte der Kreuz zöge. Buch VII. Kap. IX.
2. evr. Thurm gebracht halten. Nicht einmal zehn die-
ser tapfcrn Wallfahrer waren es, welche eo wagten, imAngesichte des saracenischen Heers die Schiffsbrücke zuersteigen und zu durchbrechen, und vier der Schiffe, aufwelchen die Brücke geruht hatte, als Deute hinwegzufüh-ren "'). Der Sultan Kamel ersetzte aber auch diesenSchaden sehr bald durch neue Anstalten; und versenkteSchiffe, Baumstämme und Steine, so wie ein gewaltigesPfahlwcrk sperrten aufs neue den Kreuzfahrern denFluß ").
2^dr. Die Christen, deren Kräfte ohnehin durch die nochimmer fortdauernden Verheerungen der Lagerseuche so-wohl, als durch den Unfrieden, welchen der Cardinal Pc-lagius angestiftet hatte, gelähmt wurden, wagten währendfast zwey Monate es nicht, einen neuen Angriff zu unter-nehmen; und das Heer des Sultans wurde indcß durch
41) Oliver. 8cliol. aap>. 12. x. 140z.Der Zerstörung der Schiffsbrücke er-wähnen auch Makrist (S. ig.) undAbulfaradsch sLIiroil. 5 xr. x. 45y).
remus, xotiilmus tranxire. äe
Viir. exisr. III. z>. 2e,z. 8ulu>iiusiUico Ilgiin et tr»I,es in lluvio sirh-mer§i xraeaez,ir. IVIemor.
„Malck al Kamel befahl, eine Anzahlvon Schiffen in dem Nile zu versen-ken, uni den Franken die Schifffahrtauf dem Flusse zu wehren." MakristS. >3. Dgl. ^hiiilLi.igii oliroii.8/r. p. 439. Eesch. der Patriarchenbcy Rcinaud S. 20. Ohne Zweifelliest der Sultan durch diese Anstal-ten den Nil in der Gegend sperren,wo der blaue Canal mit dem Stromesich vereinigte. Sowohl OlivcriuSals das dtemormle Ile^iense erwäh-nen erst bei, dieser Weranlassung dcüverschanzten LagerS der Saracenen,dessen Bau aber, wie wir auS demzweptcn Briese dcS Jakob von Vitrpwissen, schon jm September ange-fangen wurde. Wgl. oben S. 213.