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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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224 Geschichte der Krc uzzüge. Buch VII. Kap. IX.

befanden, fiel nach tapferer Vcrtycidigung i» die Gewölkder Heiden 2'). Ein großes Schiff der Tempelherrenwurde durch die Gewalt des Windes an die Mauern vonDamrette getrieben; die Saraccncn bemühten sich langeZeit vergeblich, dieses Fahrzeugs sich zu bemächtigen, indemsie aus kleinen Barken dasselbe mit eisernen Haken zu sichzu ziehen versuchten^), u,-k> eben so wenig gelang esihnen, das Schiff durch griechisches Feuer zu zerstören.Endlich wurde cs von einer saraccnischen Galeere geen-tert; ein heftiger Kampf entstand auf dem Verdecke, undmitten in diesem Kampfs versank das Schiff mit Heidenund Christen, so daß kaum die Spitze des Mastbaumsaus dem Wasser hervorragte Ungeachtet aller An-

auch die. Geschichte der Patriarchenbei, Reinaud S. S7-

chro ste Vito. epi?I. Itl. !. o.

er t-areirrs ourronres. tVtemor. tteg.x rogll. Die i.n,rcstrae dieser Chroniklind offenbar die darirouie des Oli-veritts; denn die gateac sind die grö-ßeren Fahrzeuge, von deren Einemdas Schiff der Templer hernach ge-entert wurde.

Zy) Olivcrius Scholasticus (I. o.)isi im Zweifel, ob das Schiff (oogobei) Jakob von Vitry) der Templervon den Saraccnen oder den Christenselbst angebohrt wurde, Jakob von Vi-tro behauptet (cxlsr. III. I. o.) mitBestimmtheit das Letztere, indem erberichtet, daß ungefähr fünfhundertbewaffnete Saracenen ertranken ; unddeiche Schriftsteller vergleichen dieseThat mit Simson'ü Rache an denPhilistern, Srcxrt Samson, sagt üli-

verius, xirircs ocoistic moricns gnamantca vivcns, sio er ist! mcrrtz-ies

tnissent. Nach der Erzählung destAemoriaie IteAronso s p. IOZ7.) botendie Teinpler, als sie sahen, das» keineRettung möglich war, den Saraceneneinen Vertrag an; hierauf kamenhundert vornehme saracenische Män-ner auf das Schiff (M ooga Oirrisria-norum) und zerstörten das Schiffunten und ertranken; die Christenaber retteten sich vermittelst einer sn-racenischen Galeere und Barke aufdas westliche Ufer. Der Text dieserStelle ist aber wahrscheinlich unrich-tig, und es war die Absicht des Ver-fassers, zu berichten, daß das Schiffvon den Christen selbst versenkt wurde.Auch die arabischen GeschichtschreiberMakrisi lx. ist.), Nuwairi (bcy Ha-makcr p. gck ) und die Geschichte derPatriarchen (bei, Ncinaud zu ig, >g.)erwähnen eines verunglückten Schiffs