Eroberung des Keltenthurms bey Damiekte. 201
Sie forderten aber, um nicht im Fall des glücklichen Er-'^7'folgs ihres Beginnens Neid und Mißgunst zu erwecken,die übrigen Pilger auf, aus der Mitte jeder Nation einigeMänner auszuwählen, welche Gefahr und Ruhm theilenmöchten
Am folgenden Tage, dem Feste des heiligen Barthor^lomäus"), wurde die gewaltige Maschine mit vieler Gerfahr und Mühe, da das Wasser des Nils sehr hoch undin heftiger Bewegung war, von dem Lrte', wo sie warerbaut worden, stromaufwärts in die Nähe des feind-lichen Thurms gebracht. Während jene schwimmendeBurg, von einem kleinern Fahrzeuge, welches voranfuhr,am Schlepptau fvrtgezogen, langsam die brausenden Flu-chen des Stroms durchschnitt, folgten ihr die Geistlichenam Ufer in feierlichem Zuge mit entblößten Füßen undlautem Gebete. Die Gewalt des Stroms verstattete abernicht die Aufstellung an der westlichen Seite des Thurms,und erst mit vieler Mühe gelang es, an der nördlichenSeite die Anker zu befestigen. Um die neunte Stundedes Tages begann der Kampf, während der Patriarchvon Jerusalem vor dem heiligen Kreuzeehvlze inbrünstigbetend im Staube lag, und die übrigen Geistlichen bar-fuß und angethan mit ihren heiligen Gewändern um ihnstanden und Gott um seinen Veystand anriefen. DieSaracenen vertheidigten sich auch an diesem Tage miteben so großer Tapferkeit als Geschicklichkeit. Fünf großeWurfmafchinen schleuderten von der Mauer der StadtSteine, sowohl gegen das große Doppelschiff als gegen
indem er den Lobspruch hirizufügr:xraeHicii. IH1soil.es ile sus. virinte11011 irr<le 5 iriiiu.nt» seil ln Deuiu 1.0-tLm sxeui suLm xviiiiitt.
Oliv. 8oliol. 1. e.
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