200 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. VIII.
^'E'vvn den Schaaren des Sultans Adel auf das heftigstebedrängt wurden "). Die Pilger betrachteten jedoch untersolchen schweren Leiden und Trübsalen eine fast völligeVerfinsterung des Mondes, welche wenige Tage nach derletzten mißlungenen Bestürmung des Brückenthurms ein-trat, als die glückliche Vorbedeutung des gewissen Siegesüber die Saracenen, welche dem Monde und dessen Ver-änderungen einen wichtigen Einfluß auf ihre Schicksalezuschrreben
Als aber die deutschen und friesischen Pilger ihren be-wundernswürdigen Bau vollendet hatten, so luden sie dieObersten des Heeres ein, denselben zu betrachten; und diesewaren der einstimmigen Meinung, daß dieser Bau nichtnur keiner Verbesserung bedürfte, sondern das trefflichsteWerk wäre, welches jemals über dem Wasser wäre erbautworden. Daher wurde beschlossen, mit dieser Maschinedie Bestürmung des Kettenthurms ohne längere Zögerungaufs neue zu versuchen ^).
n.Aug. Am Tage vor dem Feste des heiligen Bartholomäushielten die Deutschen und Friesen, nachdem sie durchFasten sich vorbereitet, eine Bittfahrt zu dem heiligenKreuze, um die Hülfe Gottes für das gefahrvolle Unter-nehmen, welches sie zu vollbringen dachten, zu erflehen").
4 Ü) Geschichte der Patriarchen beyReinaud S. ra.
47) Die Mondfinsternis ereignetesich am 9. Julius. OliveriuS ix.isoa.)sagt: lVloclico ternxore post aclven-tnin Lkrieririrornin saata est cclixsig
Innev lere generalis.Hana
eesipsiir intert-retati snnnrs gnasi
gni üilii lunain attrii-unnt, in fio-trlurento vci lncicincnto lunae
rnognain viin xoncntes. In Bezie-hung auf diese Deutung der Mond-finsternis erinnert dieser Schriftstelleran die Erzählung des CurliuS. Da-gegen erwähnt OliveriuS der centra-len Sonnenfinsterniü nichts welcheam 24. JuliuS eintrat.
4L) Oliver. Soiivl. x, 140z. 1404.
4g) Oliver, Solrul. p. 1404. DieserBtt,fahrt der Friesen erwähnt auchJakob von Vitt,) (exlst. ll. x. 2y2.).