Belagerung des KettenchurmS bep Damictte. 199
Wahrend solcher Zurüstungen wurden die Pilger von^A*-mancherley Ungemach heimgcsucht. Die von dem SultanKamel aufgebotcnen Araber beunruhigten sowohl baschristliche Lager als die Kreuzfahrer, welche in dem um-liegenden Lande Lebensmittel sammelten, und wenn esauch den Rittern des Kreuzes ein Leichtes war, diese Hor-den zu zerstreuen, so setzten die Araber gleichwohl, indemsie im Lande sich verbreiteten, ihre Plünderungen fort,verwüsteten, weder des Freundes noch des Feindes scho-nend, Felder und Ortschaften und raubten oder zerstör-ten die Lebensmittel. Malek al Kamel billigte nicht nurdiese Ausplünderung des Landes, sondern übergab auchvon seiner Seite die von den Arabern verschonten Dörferund Fluren den Flammen; und die nothwendige Folgesolcher Verwüstungen war, daß die Kreuzfahrer anfingcn,an vielen Bedürfnissen Mangel zu leiden Dazu kam,daß der Genuß des schlammigen Nilwassers eine heftigeRuhr erzeugte, welche viele Pilger hinwegraffte");andere Kreuzfahrer, unter ihnen der Graf Adolf von Berg,unterlagen den verderblichen Wirkungen des ungewohntenHimmelstrichs "). Auch aus Syrien wurde die schlimmey. iui.Nachricht gebracht, daß die dortigen christlichen Städte
x.292.) sagt: „sie machten oben eineLeiter, unten eine Fallbrücke, undüber der Leiter einen Tburm (ozsrcl-lum), welcher dar! ganze Werk vcr-theidigte." Den Saracencn erschie-ne» übrigens die Heyden verbundenenSchiffe alö ein einziges Fahrzeug,dessen Makrisi (S. 12.) auf folgendeWelse erwähnt: „Die Franken er-bauten einen Thurm auü Palmbäu-men auf einem groben Schiffe."
ggf Geschichte der Patriarchen beuRcinaud S- c2.
44) sao. cie Vilr. epier. II x. egi.OliveriuS erwähnt (i>. r 4 ->e.) ale einereben so merkwürdigen wie Len Chri-sten vorihellhaften Erscheinung, dagzu der Zeit der Landung der Kreuz-fahrer das Wasser LeS NilS (bey derMündung in Folge eines Südwin-des) füg, später aber gewöhnlich biszu dem Weiler vldelijad hin salzigwar.
42) Oliver, hoiroiast. p. rgoz.