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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Belagerung des Kettenthurms bey Damiette. 197

leichtern Sieges genährt hatten, kleinmüthig, und selbst-*;^'die Obersten des christlichen Heeres verzweifelten fast ander Möglichkeit, den Thurm zu erobern^). Denn dieAnwendung der Mittel, durch welche während der Kreuz-züge so viele saracenische Städte und Burgen waren be-zwungen worden, Untergrabung der Mauern oder Nie-derwerfung derselben durch die Gewalt der Wurfgeschützc,war unmöglich/ da die Veste durch die Tiefe des wasser-reichen und reißenden Flusses geschützt war; und eben sowenig durften die Pilger hoffen, durch wiederholte An-griffe die Besatzung derselben zu ermüden und zu schwä-chen, so lange die Heiden vermittelst der Brücke, welcheden Thurm mit der Stadt verband, die Besatzung ver-stärken und, wenn sie ermüdete, durch neue Mannschaftersetzen konnten. Es wurden daher mehrere wirksameWurfgeschütze gegen jene Brücke gerichtet, und es gelangden Kreuzfahrern, dieselbe nach und nach größtcntheilszu zerstören ^).

Mittlerweile erbauten die Teutschen und Friesen,auf die Ermahnung des Meisters Oliverius aus Cöln,mit dem Beystande eines geschickten Baumeisters""), undmit dem Aufwands von zwey Tausend Mark Silbers"'),

Zg) lao. ste Vier. I. L.

Hg) Oliver. Soirol. I. o. x. rsogI4c>4.Die Steine/ welche auS denMaschinen der Christen geschleudertwurden," sagt die Geschichte der Pa-triarchen,waren von ungeheurerGröße, und ein einziger Stein wogdrcyhundcrt ägyptische Pfunde." r-ei-narrst x. rr.

40) Domino stcmonstrante et ar-elntectnin xrovistenre, sagt Olive-riuS (a. a. ü.), welcher übrigens desAntheilü, den er an der Ausführung

dieses Werkes nahm, nicht erwähnt,sondern dem Bischöfe Jakob von Pto-lemaiS und anderen Schriftstellern cSüberlassen hat, davon der NachweltBericht zu erstatten. S. laoobi stoVitr. ex. II. x. ogi. Oostckr. Man.I>. S83.

41 ) 7ac. ste Vitr. I. o. Dinstcm,sagt der Mönch Gottfried, inagisrer

ex xnris eleemosz/iris xanxernmacstilicirrm vnnsrrrlxir, in gno erarrtI>roxirgnacrila et xonr.