176 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. VII.
bcg Bannes befahl, die fremden Pilger während ihresAufenthaltes in Italien gastfreundlich zu behandeln undauf keine Weise im Handel und Verkehr zu Übervorthei-len. Da dieses päpstliche Gebot überall von den Ein-wohnern der Städte und des Landes gewissenhaft befolgtwurde: so brachten diese Pilger den Winter nicht wenngcr angenehm zu als ihre in Portugal zurückgebliebenenGenossen.
Erst im Märzmonate schickten sich die Pilger, welcheim Kirchenstaate überwintert hatten, zur Fortsetzung ihrerMeerfahrt an. Der Podesta so wie der Senat und dieganze Bürgerschaft von Corncto begleiteten mit mehr alshundert Fahnen und Panieren die abziehenden Frcmd-Li.Märzlinge bis an das Meer, als diese am Feste des heiligenBcnedictus die gastfreundliche Stadt verließen. An derKüste des Meeres stellte sich der ganze Zug in einen Kreis,und innerhalb dieses Kreises pries der Podesta, ein ebenso rechtskundiger als beredter Mann, in einer trefflichenRede die Tapferkeit sowohl als die Redlichkeit und Fröm-migkeit der Friesen, indem er ihnen Genugthuung anbotfür jedes Unrecht, welches ihnen während ihres Aufent-haltes in Italien von den Einwohnern des Landes etwawiderfahren seyn möchte- Hierauf überreichte er den frie-sischen Pilgern ein Fähnlein, als Zeichen der ihnen zu-stchcnden richterlichen Gewalt über die Kreuzfahrer ausCorncto, Vitcrbo, Florenz, Siena, Montalto, Montcfias-cone und andern benachbarten Städten, welche mit dieserPilgcrflotte die Reise nach dem gelobten Lande zu machensich entschlossen hatten; und die italienischen Kreuzfahrer
den Friesen sich anschlossen, dis Stadt meint. Florenz Hecht bev Emo: rus-VctcrLila oder Vetcrallzo; wahr- cairi oder Tuscoirlum.scheinlich wird damit Deuetri ge,