174 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. VII.
2 'E' tiger Westwind trieb alsdann die Pilgerflotte, welche denHafen von Barccllona zu erreichen wünschte, wider ihreniz. Al, g. Willen nach der Insel Jviza, und von dort segelte sie mit»o.Aug. günstigem Winde nach Tortosa am Flusse Ebro, welcherdamals die Gränze des maurischen und christlichen Landesbildete^). Zn dieser christlichen Stadt erholten sich dieKreuzfahrer durch zwcytägige Ruhe, und vornehmlich ge-wahrte der Genuß süßen und reinen Wassers ihnen eineseit mehreren Wochen entbehrte Labung. Schon hatte dieNothwcndigkcit, mit dem Wasser entweder des Meeresoder der Sümpfe ihr Drot und andere Speisen zu berei-ten, oft selbst mit solchem Wasser oder den Hefen vonWein und Bier und dem Safte unreifer und schädlicherFrüchte ihren Durst zu löschen, unter den Pilgern heftigeFieber und andere Krankheiten erzeugt, welche nach demGenüsse des süßen Wassers und gesunder Nahrung ver-sa. Aug. schwanden ^°). Am Vorabende vor St. Bartholomäus-tag erreichten die Kreuzfahrer Barccllona^), fandendann in dem catalonischen Hafen von San Feliceeinige Pilgerschiffe, welche daselbst angelegt hatten undmit ihnen sich vereinigten, und suchten, da ein heftigerNordwind sie hinderte, Marseille zu erreichen, in demHafen von Toulon für einige Zeit Schutz und Ruhe ^).Nach vierzehntägigem Aufenthalte richteten sie ihre Fahrtnach Messina in Sicilien, gingen aber am Tage des hei-
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