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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Die Meerfahrt der deutschen und friesischen Pilger. 173

Pilger aber bewirkten unter dem Schutze ihrer trefflichen 2; Ehr.Bogenschützen gegen Abend ihre Einschiffung ohne großenVerlust und kamen am Freytage nach Petri Kettenfeyer^ Aug.nach Cadip "). Auch diese Stadt wurde belagert und,da die Einwohner nach der Insel St. Leon entwichen,ohne Mühe erobert. Indem die Pilger zu Cadiz: mehrereTage verweilten, begnügten sie sich nicht damit, die be-trächtliche Beute, welche sie dort fanden, sich zuzucigncn,die prächtige Hauptmoschee zu zerstören und das künstlichgeschnitzte und gemalte Holzwerk dieses Gebäudes aufihre Schiffe zu bringen; sondern sic verwüsteten auch dieumliegenden Weinberge, Gärten und Olivcnwälder undlegten die zierlichen und prächtigen Häuser der Stadt,welche anfangs ihre Bewunderung auf sich gezogen hakten,in Asche. Nachdem die Pilycr solchen Greuel der Ver-wüstung geübt hatten, richteten sic ihre Fahrt unter gro-ßen Schwierigkeiten, welche ihnen Wind und Wetter undihre Unkunde dieses MeereS entgegen stellten, nach derLandspitze von Tarif« und befanden sich erst am Tage

Mariä Himmelfahrt jenseit der Meerenge "). Ein hef-iz.Aug.

) silmo x. ZV.

27) Cotei'WIr oppiclum. DieserStadt gegenüber lag nach unscrmPilger in Africa die Stadt IVIntc-mnä», so wie der Stadt Malaga ge»gcnüber auf der afrikanischen KüsteLcma (LextaZ liegt. Lmo x. ZI.

Lg) Nachdem die Pilger einige Tagezu Cadix geruht hatten, segelten siemit günstigem Winde scoclcm vciiloct velo volavinnis) nach der Meer-enge von Gibraltar (ast kmioos stri-cii Mails, guoä Osllica siiciiui),

wurden aber genöthlgt, nach der In-sel Leon bc» Cadix zurückzukehrcn,

wo sie während vier Tage dem hef-tigsten Sturme prcisgegeben waren.Daher beschlossen sic, das hohe Meerwieder zu suchen', und 86 Schiffe,indem einige Fahrzeuge zurückblicben,erreichten den Hase» von Erostsevilla(l-ornrs Ilis^alis magaae, gcnio miiioSisilUa äicilrir, wahrscheinlich SanLucar de Barramcda an der Mün-dung des Guadalquivir). Am drit-ten Tage segelten sie weiter und kamenan demselben Tage an die Meerengevon Gibraltar (liorristas kmiocs, IidiHuroxa cr Llrica moiilidus crcotisin voelum kaeilo eoiisi-ieiuirtur aäextris ct sinistris), silmo I, c.