Die Meerfahrt der deutschen und friesischen Pilger. 169
Raste von dem christlichen Lager. Die Pilger wurden da-2^-gegen während der folgenden Nacht nicht nur durch dieAnkunft des Tcmplermcistcrs Peter erfreut, sondern auchschon am Abende jenes Tages verkündigte den christlichenStreitern die Erscheinung eines Kreuzpaniers in der Luftden Sieg über ihre Feinde. Sie waffneten sich dahervertrauensvoll am andern Morgen zur Schlacht, nahmen^ Septeine gegen Morgen gerichtete Stellung, und die aufgehendeSonne bestrahlte die vergoldeten Schilde der trefflich ge-ordneten Schaaren mit so Hellem Lichte, daß die vor derchristlichen Schlachtordnung liegenden Berge von dem Wie-derscheine erleuchtet wurden "). Ihnen gegenüber ordnetensich auch die zahlreichen Schaaren der Ungläubigen zumStreite. Der Commenthnr Martin, ein Ritter, zwarvon kleiner Gestalt, aber kühnem Muthe'^), unternahmden ersten Angriff, indem er, mit der rechten Hand seinFähnlein schwingend und mit der linken den Schild vor-haltend, sein Schlachtroß anspornte und mitten unter dieFeinde rannte; ihm folgte zunächst Peter, der Templer-meister; bald war die Schlacht allgemein und der Siegauf der Seite der Christen. Zwcy Könige der Ungläubi-gen wurden getödtet "), die Leichname von vierzehnTausend erschlagenen Saraccncn bedeckten das Schlacht-feld, und unermeßlich war die Zahl der Gefangenen,welche in die Gewalt der Christen fielen. Die Pilger
16) ^.r Clirrstiani miirores kis nu-mero, majores anreni inorito snasseier äekiio orcinie srriixerunr axarre oociäenrali; unäe rekiilsir §o1in cl^xeos Liircos, er resxlenäne-rimt monres eis, er Forriru^o
rvloir. !. e. Die Schlacht bey Alka-
zar fand Statt am Feste der beili-gen Protuö und Hyacinthus. 6oä.IVIon.
i?) IVlarümis, 6oiumenä3ror r3l-inete (l'.il.nollae), x»Lrviis corxore,eoiäo leo. 6oä. Mnn. 1. o.
i8) Die Könige von Cordova und2aen. Ooüe5r. Man. t. e.