168 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. VII.
Der Graf von Holland aber und die übrigen Pilger,welche seiner Meinung bcytraten, ließen sich durch solchenWiderspruch nicht abhalten, ihren Beystaud zur Erobe-rung von Alkazar den Portugiesen zu bewilligen; undda die Friesen und die anderen ihnen gleichgesinntenKreuzfahrer den Vorstellungen ihrer Mitpilger kein Gehörgaben: so trennte sich das Heer. Die Friesen und ihre27 2 ui.Genossen verließen am Donnerstage nach St. Jacobitagmit mehr als achtzig Schiffen") den Hafen von Lissabonund setzten ihren Weg nach dem heiligen Lande fort; diebeyden Grafen begannen mit den übrigen Pilgern amzo. M. vorletzten Tage des Julius die Belagerung von Alkazar,sowohl von der Seeseite als zu Lande.
Z-Aug. M einige Tage hernach der Bischof von Lissabon,die Ritterschaft des heiligen Jakob vom Schwerte "),geführt von dem Commcnthur Martin von Palmella,und mehrere portugiesische Herren mit zahlreichen Kriegernden Pilgern sich anschlossen: so wurde unverzüglich dieUntergrabung und Bestürmung der Mauern von Alkazarbegonnen. Die Belagerten aber, obgleich es den Christen^.Aug. am Bartholomäustage gelang, die Vorderseite einesThurms nicdcrzuwerfen, vereitelten durch beharrlichen undwohlberechnetcn Widerstand alle Bemühungen der Chri-s.Sepk. sten, und am Sonnabende nach dem Feste Maria Geburterschien ein zahlreiches Heer der Ungläubigen, von viermaurischen Königen") geführt, in der Entfernung einer
'3) ,,Onin octoxinta navibns velxaulo 7 >l»,°." Lostclr. Lion. „Lie-eiia xarte naviurn versus kerrainsanetani renstenle." Lino. Nach ei-ner spätem Nachricht des letztemSchriftstellers (x. Z>.) waren esz0 Schiffe.
r-t) liratrcs nulitiae S. lacoLi, yuiet <lo Alastio appellantnr (Lant1a§o ile 1a 8x»tlra). Sosteir. Lion.I>. 38s-
'S) Den Königen von Sevilla,Cordova, Jaen llclren) und Badajoz.Oostelr. Lion. I. 0 .