164 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. VII.
^Ck>r. Schiffe aus den Sprengeln von Bremen und Trier sichvereinigt^). ' ' '
Diese Pilger hatten, bevor sie nach Syrien kamen,schon manche Abenteuer und Gefahren bestanden. Nach-dem in dem englischen Hafen Dartmouth, wo die Flottezuerst anlegte, zur Aufrechthaltung der Ordnung im Heeredienliche Kriegsgcsetze verabredet und verkündigt wordenwaren, und das Heer den Grafen Georg'von Wied zumAnführer des Vordertrcffens ^), so wie den Grafen Wil-helm von Holland zum Oberfeldhcrrw und Anführer der
4,2uN'Hinterwachc erkoren hatte, so verließ zuerst der Grafvon Wied mit einer großen Zahl von Schiffen am4 . Junius, bey zwar günstigem Winde,"aber unfreundlicherWitterung^), den Hafen von Dartmouth schon am fol-genden Tage nach der Ankunft der Flotte, verlor aber,als bald hernach der Wind sich wendete, wahrend einesdichten Nebels und heftigen Regens eines seiner Schisse,welches an einem Felsen der britischen Küste scheiterte.Die übrigen Schiffe gingen spater wieder in die See, unddie Flotte vereinigte sich aufs Neue in dem Hafen SanctMatthäus, an der Küste der Bretagne, wo das verab-redete Kriegsrccht noch einmal verlesen und dem Grafenvon Holland die Vorwache, dem Marfchall von Cölnaber die Hinterwache übertragen wurde. Sie kamen hier-auf nach einer langsamen Fahrt wegen der Schwache desWindes in einen Hafen der Küste von Gallicien, wo fürden folgenden Tag nach ihrer Ankunft eine allgemeine
7) Oliver. 8ettol. l. 0.
8) Ooines äe xraeäux ro-
tiirs eiassis esc Ottron.
Lmonis 26.
9) xertuidato promter äie»
DaS Schiff, welches schotterte, warnach dem Mönche Gottfried (x. 334):navis äe IVlnntteim (iVlttitteün).