Die Mecrsahrt der deutschen und friesischen Pilger. 163
stand des apostolischen Vaters gegen die Ruhestörer in^U/'Anspruch nahm Die Rückkehr des Königs Andreaswar aber dem heiligen Lande auch in sofern sehr nach-theilig, als dadurch manche Pilger, welche unter andernUmständen der wiederholten päpstlichen Ermahnung viel«leicht Folge geleistet hätten, abgehalten wurden, die Wall-fahrt im Frühlings des Jahrs 1218 anzutreten.
Die Erwartung des Königs Johann von Jerusalemund der Pilger, welche mit der Meerfahrt des Jahrs 1217nach Syrien gekommen waren, daß schon im nächstenFrühlings ihre Macht durch eine beträchtliche Zahl nach-kommender Kreuzfahrer würde verstärkt werden"), gingalso nicht vollkommen in Erfüllung; doch kam ein Theilder lange erwarteten Flotte der cölnischen, friesischen undniederländischen Pilger, welche schon im Frühlinge desJahrs 1217 ihre Mcerfahrt angetretcn hatten'), endlicham Tage vor Sanct Marcus des Jahrs 1218 nach Pto-^A*"lcmais^); und mit dieser Flotte hatten auch einige wenige
1-17. h. g.
4) IlxspevtlisilUur pzssagium ss-cuucium er nvvum et Maxime alas-eis ad aguiloue veuieue, guae peranguslum mare Oartliaginis uavi-ßatr speradiltur. Oliv. Scliolask.c»p. 5-
5) Gesch. der Kreuzz. Buch VII.Kap. 8. S. 127.
6) Ilmonis (Lddatis In Worumapusi Omimiäos) Ourouieou, wo derBericht eines Kreuzfahrers über disFahrt nach Ptvlemais mitgetheiltwird, In IVlattiiaei veteris aevi aua-Icvtis V. II. p. 84. 88. Der Verfas-
ser desselben trennte sich mit denFriesen bei) Lissabon von den Kreuz-fahrern, welche bey den Grafen vonHolland und Wied zurückbliebcn, undsetzte seinen Weg nach dem heiligenLande fort. Dieser Bericht isi übri-gens auch von dem Mönche Gottfriedin einzelnen Stellen seiner Erzählungvon dieser Kreuzfahrt lp. 884- 885-)benutzt worden. Nach ÜlivcriuS Scho-lasiicus (cap. 7.) kam ein Theil dieserFlotte schon im März nach PtolemaiSl meuee Martin applinare cneperuurL-I portum Locou vogoucs sie prn-vinciL Oolouieuei); itach Jakobvon Vitry (Ilisk. Ilierox. p. nzo. fwar dies ersi im Mat der Fall.
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